NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Tödliche Schüsse in Wedding:

Opfer war offenbar Geldeintreiber



Nach den tödlichen Schüssen in Wedding gibt es erste Hinweise auf mögliche Motive. Es sei um „Geldschulden“ gegangen sein, wie die Polizei bestätigte. Das spätere Opfer soll versucht haben, vom mutmaßlichen Täter Geld einzutreiben. Von mehreren tausend Euro ist die Rede. Da der 46-Jährige nicht zahlen konnte, entschloss er sich offenbar, das Problem zu lösen, indem er den Geldeintreiber tötete. Die Polizei prüft Hinweise, nach denen Metin K. schon einmal angegriffen wurde: Damals soll sein Bruder angeschossen worden sein. Der fünffache Vater K. wurde am Montag gegen 4 Uhr getötet, als er in der Gottschalkstraße in Gesundbrunnen ins Auto steigen wollte. Der mutmaßliche Täter, ebenfalls Türke, stellte sich auf einem Polizeiabschnitt. Die Tatwaffe trug er bei sich. Bei der Vernehmung legte er laut Polizei ein umfangreiches Geständnis ab. Am Dienstag wurde er wegen Mordes einem Haftrichter vorgeführt.tabu

Pfingsten ist mit Stau zu rechnen – Autobahn im Norden voll gesperrt

Mit Staus müssen Autofahrer am Pfingstwochenende rechnen. Ab Freitagmittag sei mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen auf allen Ausfallstraßen und Autobahnen zu rechnen, teilte der ADAC mit. Besonders betroffen sein könnten die Strecken in Richtung Nord- und Ostsee (A 11, A 24) sowie in Richtung Süden (A 9, A 13). Verschärft wird die Situation durch die Vollsperrung des nördlichen Berliner Rings, wo die Autobahn A 10 zwischen dem Dreieck Pankow und der Anschlussstelle Weißensee von Sonnabend ab 0 Uhr bis Montag 4 Uhr nicht befahrbar sein wird. dapd

BVG-Busfahrer bremst für Kind –

Fahrgäste stürzen zu Boden

Zwei Fahrgäste sind bei einer Vollbremsung eines Busses der Linie 150 in Pankow verletzt worden. Die Fahrerin verhinderte damit einen Zusammenstoß mit einem Kind, das mit seinem Fahrrad am Montagnachmittag unvermittelt auf die Karower Chaussee fuhr, wie ein Polizeisprecher sagte. Eine 52-Jährige und ein 22-Jähriger stürzten durch die abrupte Bremsung und wurden verletzt. Ein drei Monate alter Säugling fiel aus dem Kinderwagen, blieb aber unverletzt. dapd

Funde von Kriegsmunition

und Sprengstoff behindern Verkehr

Eine 25 Zentimeter große Werfergranate wurde bei Bauarbeiten an der Ecke Karl-Marx-Allee/Straße der Pariser Kommune gefunden, wie ein Polizeisprecher auf Anfrage sagte. Die Karl-Marx-Allee und die U-Bahnlinie 5 waren für etwa eine Stunde gesperrt. Nahe der Brunnenstraße in Wedding wurden vier Kilogramm Sprengmittel, die ebenfalls aus dem Zweiten Weltkrieg stammen, entdeckt. Die Brunnenstraße war eine halbe Stunde für den Verkehr gesperrt. dapd

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