NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Foto: dpa/Elke Schöps
Foto: dpa/Elke SchöpsFoto: dpa

Letzter DDR-Wirtschaftsminister

offenbar beim Baden ertrunken

Cottbus/Jessern - Der letzte DDR-Wirtschaftsminister Gerhard Pohl ist tot. Der 74-jährige Ex-Politiker aus der Stadt Forst (Spree-Neiße) sei am vorigen Mittwoch von Polizisten leblos im südbrandenburgischen Schwielochsee gefunden und später identifiziert worden, teilte die Polizeidirektion Süd in Cottbus am gestrigen Donnerstag mit. Pohl, der an dem See ein Wochenendgrundstück besaß, war zuvor als vermisst gemeldet worden. Nach ersten Ermittlungen ist er beim Baden ertrunken. Von 1981 bis 1990 war das Mitglied der DDR-CDU Abgeordneter der Volkskammer und nach der politischen Wende von April bis August 1990 Wirtschaftsminister in der Regierung von Ministerpräsident Lothar de Maizière (CDU). dpa

Zeuge hat Schläger vom Alexanderplatz beschrieben

Berlin - Nach der brutalen Attacke auf eine 35-Jährige in der Bahnhofshalle am Alexanderplatz, konnte ein 39-jähriger Tatzeuge den Ermittlern wichtige Hinweise zum Aussehen des Täters geben: Der Gesuchte, der auch auf den Videos einer Überwachungskamera zu sehen ist, trägt kurzes, dunkles Haar, ist circa 30 Jahre alt, Deutscher und war bei der Tat mit einem weißen T-Shirt mit auffälligem, dunklem Muster, dunkler Sporthose mit hellen Längsstreifen und einem weißem Basecap bekleidet. Wie berichtet, hatte der Mann das Opfer am 22. Mai durch Faustschläge und gezielte Tritte gegen den Kopf schwer verletzt. Nur dadurch, dass der Zeuge sich einmischte, ließ der Peiniger offenbar von der Frau ab. Die 35-Jährige liegt weiterhin im Krankenhaus. Die Mordkommission der Polizei ermittelt wegen versuchten Raubmordes und bittet weiterhin um Hinweise unter der Berliner Telefonnummer 4664 911401. tabu

Mann wirft Steine gegen Moschee und bedroht Polizisten

Berlin - Ein 24-jähriger Mann hat in Kreuzberg Steine auf eine Moschee geworfen und Polizisten bedroht. Der Randalierer habe am Mittwoch die Fensterscheiben des Gebäudes in der Wiener Straße zerstört und sei anschließend in ein Café gegangen, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Als Beamte eintrafen, bedrohte er diese mit abgebrochenen Flaschenhälsen. Er habe zudem den Anschein erweckt, als trage er eine Waffe. Da sie eine Gefahr für die Moscheebesucher nicht ausschlossen, hätten die Polizisten den Mann schließlich überwältigt. Ein fremdenfeindlicher Hintergrund der Tat sei nicht erkennbar. Vielmehr gehe die Polizei davon aus, dass die Gründe im persönlichen Umfeld des Täters zu suchen seien, hieß es weiter. Ein Arzt sollte am Donnerstag entscheiden, ob eine psychologische Betreuung des Täters angeordnet wird. dapd

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben