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Luftfahrtbehörde genehmigt

zusätzliche Nachtflüge in Tegel



Die Berliner Luftfahrtbehörde hat grünes Licht für zusätzliche Nachtflüge auf dem Flughafen Tegel gegeben. Um erhebliche Ausfälle zu verhindern, seien Flüge zwischen 23 und 23.15 Uhr in den Sommermonaten genehmigt worden, teilte die Stadtentwicklungsverwaltung am Donnerstag mit. Im Juni seien dies etwa sechs Flüge pro Woche, im Juli und August etwa drei Flüge. Für sie würden jedoch strenge Auflagen wie der Einsatz lärmarmer Maschinen gelten. Flüge nach Mitternacht und vor 6 Uhr morgens seien ausgeschlossen. Die Behörde folgte damit einer Empfehlung der Fluglärmkommission. Wegen der verschobenen Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens hatten mehrere Airlines gefordert, die Betriebszeiten in Tegel zu verlängern. Über die Nachnutzung des Flughafens diskutierten Experten (Seite 10). dapd

Künstler dürfen

ins Tacheles zurückkehren

In das ehemalige Kunsthaus Tacheles an der Oranienburger Straße ziehen wieder Künstler ein. Sie hätten in der vergangenen Woche die Schlüssel zurückbekommen, sagte Tacheles-Sprecherin Linda Cerna. Das Landgericht hatte den Zwangsverwalter des Grundstücks im März zur Schlüsselrückgabe verurteilt, weil ein Künstler einen noch immer gültigen Nutzungsvertrag hatte. In der einen Hälfte des fünften Stockwerks werden nun wieder Kunstwerke ausgestellt. Die andere Hälfte soll laut Cerna „in diesem schrecklichen Zustand“ bleiben und für Besucher zugänglich gemacht werden. Bei der Räumung im Dezember habe der Sicherheitsdienst Bilder des weißrussischen Künstlers Alexander Rodin zerschnitten sowie Türen und elektrische Leitungen zerstört. Eine mehrere zehntausend Euro teure Installation soll dabei ebenfalls erheblich beschädigt worden sein. Dieser Zustand solle den Besuchern gezeigt und mit Tafeln beschriftet werden. Ein Sachverständiger ermittelte am Donnerstag den Schaden. fdo

68-Jähriger schlägt BVG-Mitarbeiter

und beleidigt Fahrgäste

Ein 68-Jähriger hat in der Nacht zu Donnerstag in einer Straßenbahn mehrere Fahrgäste beleidigt und anschließend auf den Tramfahrer eingeschlagen. Der Mann hatte nach Angaben der Polizei gegen 2 Uhr auf der Fahrt der Linie M4 stadteinwärts auf dem Weg zum S-Bahnhof Greifswalder Straße zunächst Fahrgäste beschimpft. Der Fahrer forderte ihn deshalb an der Haltestelle Greifswalder Straße dazu auf, die Tram zu verlassen, und drohte damit, andernfalls die Polizei zu rufen. Doch der Mann weigerte sich auszusteigen. Der BVG-Mitarbeiter schloss daraufhin die Türen und alarmierte die Polizei. Anschließend eskalierte der Streit offenbar, worauf der 68-Jährige dem Fahrer ins Gesicht schlug und nach ihm trat. Die eintreffende Polizei nahm den Mann schließlich fest. Ihn erwartet jetzt ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, der Tramfahrer quittierte wegen Schmerzen den Dienst. Tsp

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