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Brutaler S-Bahnschläger

in Lichtenberg festgenommen.



Die Attacke war brutal. Der Täter trat und prügelte einen S-Bahnfahrgast in Lichtenberg bewusstlos und stach auf ihn ein. Dann flüchtete er. Doch ein Phantombild hat ihn nun überführt: Am Donnerstag nahm die Polizei einen 37-Jährigen fest, der am 22. März einen 50-jährigen Mann derart aggressiv angriffen haben soll. Laut Polizei hatte der mutmaßliche Täter zuvor lautstark mit seiner Freundin in der S-Bahn gestritten. Ein Freund des späteren Opfers habe das Pärchen um Ruhe gebeten und sei zuerst attackiert worden. Als der 50-Jährige den Freund wegzog, fiel der 37-Jährige über ihn her – erst im Waggon und nach dem Stopp am Bahnsteig im Bahnhof Lichtenberg, wohin der Angegriffene flüchtete. Nach der Veröffentlichung eines Phantombildes erkannten Polizisten dann den Schläger. Gegen ihn wurde ein Haftbefehl erlassen.cs



Wieder Kabelbrand bei der S-Bahn:

Zugausfälle und Verspätungen

Zur Hauptverkehrszeit ist es am Freitagmorgen bis 11 Uhr wegen einer Signalstörung im Bereich Ostkreuz zu Zugausfällen und Verspätungen gekommen. Betroffen waren die Linien S 3, S 5, S 7 und S 75. Wieder einmal hat ein Kabelbrand die S-Bahn gestoppt. Ein Kabeldiebstahl im Bereich der Signalstörung konnte schnell ausgeschlossen werden. Zu Wochenbeginn hatten solche Diebstähle erheblichen Behinderungen verursacht. Nach ersten Ermittlungen hatten Unbekannte zwar einen Kabelschacht im Bereich Ostbahnhof geöffnet, an Kabeln waren auch Brandspuren sichtbar – einen Anschlag schloss die Polizei aufgrund der Spuren aber aus. Die Ursache des Feuers ist noch unklar.Tsp



Air Berlin will früher in Tegel fliegen

und fordert Sondergenehmigungen

Der Chef der Fluggesellschaft Air Berlin, Hartmut Mehdorn, will die Entscheidung der Luftfahrtbehörde zu Nachtflügen am Flughafen Tegel nicht akzeptieren. Die Airlines seien nicht Schuld, dass die Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens verschoben worden sei. Der Senat solle deshalb „flexibel auf die Anforderungen und Wünsche reagieren“. Mehdorn fordert Sondergenehmigungen auch für Abflüge von 5.30 bis 6 Uhr. Bis Oktober wären das 32 Flüge. Die Behörde hatte dies zugunsten des Lärmschutzes abgelehnt. dapd

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