NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Linke will mit inhaltlicher Arbeit

auf Krise der Part

ei reagieren



Klaus Lederer, Chef der Berliner Linken, sieht eine „Chance“ nach dem Führungswechsel an der Spitze der Bundespartei. Als erster Landesverband nach dem Göttinger Bundesparteitag wollen die Berliner Linken auf einem Parteitag am Sonntag Bilanz ziehen. Die Genossen wollen eine offene Aussprache über den Zustand der weiter zwischen Ost- und Westflügel zerstrittenen Partei führen. Erstmals nach seiner Wahl stellt sich der neue Bundesvorsitzende Bernd Riexinger, der dem Lafontaine-Lager zugerechnet wird, bei den Berliner Linken vor. „Wir können die Partei nur mit sozialisationsübergreifenden und Ost-West übergreifenden Themen zurück zur Politik bringen“, sagte Lederer am Mittwoch. Unter dem Titel „Soziale Metropole oder Hauptstadt der Ungerechtigkeit“ will die Linke am Sonnabend auf einer Konferenz über öffentliche Daseinsvorsorge, Wohnen und Bildung diskutieren. sib

Kreuzberger Eltern fordern

mehr Geld fürs Schulessen

Die Elternvertreter von vier Kreuzberger Grundschulen, an denen die Schulverpflegung derzeit ungesichert ist, fordern in einem offenen Brief an Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) eine Erhöhung des Essenszuschusses. Wie berichtet, weigern sich die größten Schulcaterer Berlins, für den vom Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg angebotenen Preis von 2,10 Euro zu kochen und haben sich deshalb nicht an der aktuellen Ausschreibung beteiligt. Der Senat zahlt derzeit 52 Cent pro Essen, 1,45 Euro kommen von den Eltern, 13 Cent legt der Bezirk drauf. An der Hunsrück-, der Nürtingen-, der Heinrich-Zille- und der Reinhardswald-Grundschule sammeln Eltern jetzt Unterschriften für eine bessere Essensversorgung. Außerdem fordern die Eltern und Schulen mehr Mitspracherecht bei der Auswahl der Caterer. Am 11. Juni sollen die Unterschriften an Scheeres übergeben werden. sve

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