NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

37 000 Wohnungen

fehlen

bereits in fünf Jahren



In Berlin verschärft sich die Wohnungsnot. Bereits in fünf Jahren werden in der Stadt mehr als 37 860 Wohnungen fehlen. Dies schreibt das Pestel-Institut aus Hannover in einer aktuellen Studie. Institutschef Matthias Günther sagte: „Wenn der Wohnungsbau in Berlin nicht deutlich zulegt, klafft eine enorme Lücke. Dann werden bezahlbare Wohnungen zur Mangelware.“ Ursache für die Wohnungsnot sei die geringe Zahl neu gebauter Wohnhäuser: Gemessen am gegenwärtigen Bestand kämen jährlich nur 0,22 Prozent neuer Wohnungen hinzu. Neben dem „Neubau-Defizit“ sei außerdem eine „Überalterung der Bausubstanz“ zu beklagen, so das Institut weiter. Rund 63 Prozent aller Wohnungen stammten aus der Zeit vor 1970, viele davon seien in den Nachkriegsjahren gebaut worden. Beim Energieverbrauch, bei der altersgerechten, barrierearmen Ausstattung und beim Grundriss sei ein Großteil dieser Wohnungen „weit vom heutigen Standard entfernt“. ball

Mutmaßliche Vergewaltiger

stellten sich der Polizei

Die Fahndung war erfolgreich: Drei der vier jungen Männer, nach denen die Polizei mit Bildern aus einer Videokamera gesucht hatte, haben sich am Dienstagabend gestellt. Sie stehen im Verdacht, an der Vergewaltigung einer 20-Jährigen beteiligt gewesen zu sein. Laut Polizei schweigen die Männer – 17, 18 und 19 Jahre alt – zu den Vorwürfen. Sie sollten einem Haftrichter vorgeführt werden. Offenbar hatten sie sich aufgrund des Fahndungsdrucks im Polizeigebäude an der Keithstraße in Schöneberg gemeldet, in dem das Dezernat für Sexualdelikte sitzt. Ob die drei Deutschen mit Migrationshintergrund bereits polizeibekannt sind, konnte er nicht sagen. Auch ob der vierte Gesuchte bereits identifiziert ist, blieb unklar. Am 3. Juni 2011 sollen die Männer am U-Bahnhof Hermannstraße eine 20-jährige Frau zunächst genötigt haben, Alkohol zu trinken. Drei der vier Tatverdächtigen sollen die Frau anschließend auf einem nahe gelegenen Spielplatz vergewaltigt haben. tabu

» Mehr lesen? Jetzt kostenfrei E-Paper testen!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben