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Foto: dapd
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Piraten-Geschäftsführer

Martin Delius gibt Amt auf

Nach der Sommerpause verzichtet der 28-jährige Abgeordnete Martin Delius von der Piratenfraktion auf seinen Posten als parlamentarischer Geschäftsführer. „Ich möchte andere inhaltliche Prioritäten setzen“, sagte Delius. Er wolle sich mehr um Wissenschafts- und Bildungspolitik kümmern. Bisher habe seine Tätigkeit als Geschäftsführer 80 Prozent seiner politischen Arbeitszeit beansprucht. Seine Nachfolge als parlamentarischer Geschäftsführer soll Haushaltspolitiker Heiko Herberg antreten, der Delius schon mehrmals vertreten hatte. Martin Delius wird voraussichtlich auch Vorsitzender des von Piraten, Grünen und den Linken geforderten BER–Untersuchungsausschusses, der nach der Sommerpause seine Arbeit aufnehmen soll. Dem Vernehmen nach soll Verkehrspolitiker Oliver Höfinghoff als Fachpolitiker für die Piraten im Ausschuss mitarbeiten. Offiziell will die Piratenfraktion darüber am heutigen Donnerstag auf ihrer Klausurtagung in Potsdam entscheiden. sib

Hund unterbricht

U-Bahnverkehr für eine Stunde

Ein Hütehund hat in der Nacht zu Mittwoch den U-Bahnverkehr der Linie 7 für eine Stunde lahmgelegt. Laut Polizei hatte sich das Tier in Gropiusstadt auf die Gleise verirrt. Ein Zugführer bemerkte den Hund kurz hinter dem Bahnhof Lipschitzallee und konnte den Zug rechtzeitig anhalten. Der Hund versteckte sich unter einem der Waggons, so dass der Fahrstrom abgestellt werden musste. Drei Polizisten konnten ihn hervorlocken und übergaben den offenbar herrenlosen Hund dem Tierfang. sny

Bootsführer fährt betrunken

über Wannsee und ruft die Polizei

Drei Ruderer haben am Dienstagabend einen offenbar hilflosen Mann aus dem Wannsee gerettet. Zunächst hatten die Sportler nach Polizeiangaben beobachtet, wie der Mann auf seinem Schlauchboot mit Außenbordmotor auf Höhe der Insel Schwanenwerder unkontrolliert hin und her fuhr. Schließlich stürzte er ins Wasser und wurde von den Ruderern an Land gebracht. Von dort wollte der Mann sofort wieder mit seinem Boot starten. Die Zeugen hatten jedoch bemerkt, das er stark betrunken war, ließen die Luft aus dem Schlauchboot und montierten vorsichtshalber auch den Motor ab. Daraufhin rief der alkoholisierte 37-Jährige selbst die Polizei, da er annahm, sein Außenborder sei gestohlen worden. Als die Beamten des Abschnitts 23 am Zeltplatz in der Straße am Pichelssee in Wilhelmsstadt ankamen, ließ sich die Situation schnell aufklären. Eine Atemalkoholmessung ergab bei dem Bootsführer einen Wert von 2,47 Promille. Der 37-Jährige kam zur Blutentnahme in eine Gefangenensammelstelle. Er muss nun mit einem Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Schiffsverkehr rechnen. sny

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