NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Wieder zwei Polizeifahrzeuge

im Einsatz angegriffen

Gleich zweimal haben Unbekannte in der Nacht zu Freitag Polizeiautos mit Steinen und Flaschen beworfen. Der erste Angriff passierte gegen Mitternacht in Alt-Treptow: Dort wurde ein Einsatzwagen des Zentralen Objektschutzes in der Kiefholzstraße mit mindestens vier Steinen beworfen. Das Auto wurde beschädigt. Die Täter flüchteten. Der Polizeiangestellte blieb unverletzt, erlitt aber einen Schock und musste seinen Dienst beenden. Rund 20 Minuten später wurde ein Polizeifahrzeug in der Oranienstraße in Kreuzberg aus einer Gruppe von circa 70 Leuten mit einer Bierflasche beworfen. Die Streife war mit Blaulicht unterwegs zu einem Einsatz. Auch hier gelang den Angreifern die Flucht. Erst im Mai war es zweimal binnen weniger Tage zu derartigen Vorfällen gekommen: In der Rigaer Straße in Friedrichshain hatte eine Frau die Hintertür eines Polizeiautos aufgerissen und Reizgas aus einer Dose in den Innenraum eines Polizeiautos geschüttet. Die Beamten erlitten Augenreizungen und mussten ihren Dienst beenden. Wenige Tage davor hatten sich dramatische Szenen in der Mariannenstraße Ecke Skalitzer Straße in Kreuzberg abgespielt. Unbekannte bewarfen ein Polizeiauto mit Steinen, rissen die Türen auf und schmissen Brandsätze auf die Rückbank. Die Beamten erlitten Schocks. Die Polizei setzte 10 000 Euro Belohnung für Hinweise auf die Täter aus – bislang blieb dieser Aufruf ohne Erfolg.tabu

Knapp 26 000 Fahrräder

wurden 2012 gestohlen gemeldet

Im vergangenen Jahr sind in Berlin 25 988 Fahrräder bei der Polizei als gestohlen gemeldet worden. Dies entspricht 751 Delikten auf 100 000 Einwohner. Nach der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) des Bundeskriminalamtes, die am Freitag bekannt wurde, wurden jedoch bezogen auf die Bevölkerungszahl die meisten Fahrräder in Münster gestohlen. In der westfälischen Studentenstadt kamen 1756 Diebstähle von Fahrrädern auf 100 000 Einwohner; damit ist die Quote mehr als doppelt so hoch wie in Berlin. Es folgen Bremen (1185), Lübeck (1124), Magdeburg (1076) und Freiburg im Breisgau (1036). dapd

Radlerin fiel im Rausch

mehrmals um

Eine 24-jährige, alkoholisierte Radfahrerin hat sich in der Nacht zu Freitag bei mehrfachen Stürzen verletzt. Laut Polizei soll sie kurz nach Mitternacht auf der Skalitzer Straße in Richtung Wassertorplatz mehrfach mit ihrem Rad umgefallen sein. Sie stand immer wieder auf und fuhr weiter. Als sie gegen ein Auto fuhr, stürzte sie erneut. Auch der Autofahrer hatte getrunken. tabu

Auto von Unbekannten

in Flammen gesetzt

Unbekannte haben am Freitag einen Opel angezündet. Passanten riefen gegen drei Uhr früh die Polizei in die Sakrower Landstraße in Kladow, nachdem sie die Flammen am Fahrzeug sahen. Das Auto wurde komplett zerstört. Ein Brandkommissariat ermittelt. Das Motiv ist offenbar noch unklar. tabu

66-Jähriger bei Unfall

mit Lkw verletzt

Bei einem Unfall ist ein 66-jähriger Fußgänger am Donnerstag lebensgefährlich verletzt worden. Der Mann wollte gegen 16.50 Uhr die Schottstraße in Lichtenberg überqueren und war dabei von dem Lastwagen eines 50-Jährigen erfasst worden, der in Richtung Rüdigerstraße unterwegs war. Der Fußgänger war gegen die rechte Seite des Lkw gelaufen und wurde zu Boden geworfen. Die Rettungskräfte brachten den Verletzte auf die Intensivstation. tabu

Fall Giuseppe Marcone: Urteile

gegen U-Bahn-Schläger rechtskräftig

Neun Monate nach dem Tod des 23-jährigen Giuseppe Marcone, der auf der Flucht vor zwei U-Bahn-Schlägern vor ein Auto gelaufen war, sind die verhängten Bewährungsstrafen gegen die Täter rechtskräftig. Die Staatsanwaltschaft sowie die Angeklagten hätten ihre Revision zurückgezogen, teilte die Justiz am Freitag mit. Vor allem die zweijährige Bewährungsstrafe gegen den 21-jährigen Haupttäter wegen Körperverletzung mit Todesfolge hatte kontroverse Diskussionen ausgelöst. Marcone war nach einem Angriff im U-Bahnhof auf den Kaiserdamm gelaufen. Das Gericht sah aber keine tödliche Hetzjagd. K.G.

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