NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Abgestellter Kinderwagen

in Prenzlauer Berg angezündet

Ein abgestellter Kinderwagen ist in der Nacht zu Dienstag in Mitte angezündet worden. Er stand in einer Tordurchfahrt eines Hauses im Weinbergsweg. Ein 27-jähriger Hausbewohner roch starken Qualm und sah kurz darauf Flammen in der Tordurchfahrt. Die alarmierte Feuerwehr löschte den Kinderwagen. Menschen wurden nicht verletzt. Nun ermittelt ein Brandkommissariat. tabu

Einbrecher flieht bei Festnahme

und hinterlässt Ausweis

Nach seiner Festnahme durch die Polizei ist einem 19-jährigen Einbrecher in Schöneberg doch noch die Flucht gelungen. Der Mann ließ dabei allerdings seinen Ausweis zurück und stellte sich laut Polizei wenige Stunden später. Anwohner hatten beobachtet, wie vier Männer in der Nacht zu Dienstag in ein Geschäft in der Helmstraße einbrachen. Alarmierte Polizisten hielten zwei der Männer am Tatort fest, die anderen flüchteten. Der 19-Jährige übergab den Polizisten bei der Personalienüberprüfung seinen Ausweis. Der zweite Einbrecher leistete erheblichen Widerstand, wobei ein Polizist leicht verletzt wurde. Schließlich flüchteten beide Männer. dapd

Erneut Metall-Kunstwerk

aus Park gestohlen

Aus dem Volkspark Prenzlauer Berg ist eine Bronzeplastik verschwunden. Das Bezirksamt Pankow geht von Diebstahl aus. Die Plastik „Vater mit Sohn“ des Berliner Künstlers Stefan Horota stand seit Anfang der 70er Jahre dort und hat einen Wert von rund 32 000 Euro. Bereits in der vergangenen Woche waren am Friedensglockentempel im Volkspark Friedrichshain das Kupferdach und die vergoldete Spitze gestohlen worden. epd

Berlin will neue Infrastruktur

für elektronischen Rechtsverkehr

Berlin beteiligt sich an einer länderübergreifenden Bundesratsinitiative für ein „Gesetz zur Förderung des elektronischen Rechtsverkehrs in der Justiz“. Eine entsprechende Vorlage der Justizverwaltung beschloss der Senat am Dienstag. Ziel ist es, in den Ländern eine Infrastruktur zu schaffen, damit Mitarbeiter an Gerichten in einzelnen Bundesländern schneller miteinander kommunizieren können und Verfahrensabläufe beschleunigt werden. In zehn Jahren soll die elektronische Infrastruktur so weit entwickelt sein, dass der Rechtsverkehr auch bundesweit möglich sein wird. Fast zehn Jahre arbeitete man in Berlin an der Entwicklung der elektronischen Akte. Anfang 2010 scheiterte das Projekt „Modesta“. Die Entwicklung des gescheiterten Projekts kostete fast 8,6 Millionen Euro. sib

Energietisch überreicht

fast 37 000 Unterschriften

Der Berliner Energietisch hat am Dienstag der Innenverwaltung 36 089 Unterschriften für das angestrebte Volksbegehren zur Rekommunalisierung des Stromnetzes und zum Aufbau eines eigenen Stadtwerks übergeben. In nur vier statt den zulässigen sechs Monaten hatte die Initiative mehr als die notwendigen 20 000 Unterschriften gesammelt. Kampagnenleiter Stefan Taschner rechnet damit, dass nach der Prüfung der Listen ausreichend gültige Unterschriften zusammenkommen. Danach müssen sich Senat und das Abgeordnetenhaus mit dem Anliegen des Energietisches befassen. sib

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