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Notärzte kritisieren Rechnungen

an Patienten für Rettungseinsätze



Im Streit um die Bezahlung von medizinischen Notfalleinsätzen hat sich jetzt auch die Arbeitsgemeinschaft Notarzt Berlin zu Wort gemeldet. Wegen der angekündigten Rechnungen für solche Einsätze sei eine Verunsicherung der Patienten zu erwarten, heißt es in einem veröffentlichten Papier des Vorstands. Diese sei zwar unbegründet, könne aber möglicherweise dazu führen, dass bedrohlich Erkrankte oder Verletzte den lebensrettenden Notruf nicht wählten. Deshalb halten die Notärzte die von den Krankenkassen erzwungene direkte Gebühreneinziehung durch die Feuerwehr aus medizinischer Sicht „für nicht akzeptabel und potentiell gefährlich“. Seit 1. Juli stellt die Feuerwehr gesetzlich versicherten Patienten Notfalleinsätze in Rechnung. Bisher hatten gesetzliche Krankenkassen und Feuerwehr Rettungsdiensteinsätze direkt miteinander abgerechnet.dapd

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