NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Unterschriftensammlung für Fassade

am Jagdschloss Glienicke beginnt

Berlin - Für den Bau der historischen Fassade am Jagdschloss Glienicke beginnt jetzt in Steglitz-Zehlendorf das Sammeln der Unterschriften. Die Befürworter wollen, dass beim Wiederaufbau des durch einen Brand 2003 beschädigten Gebäudes die alte Fassade wieder hergestellt wird. Die Denkmalschutzbehörde hat entschieden, den 1964 nach Plänen des Architekten Max Taut angebauten Erker aus Glas und Stahl wieder aufzubauen. Dieser sei auch ein Dokument des Kalten Krieges. Die Befürworter der historischen Fassade verweisen auf den Weltkulturerbe-Status. Geehrt und geschützt werde damit jene Fassade, die der Hofbaumeister Albert Geyer im 19. Jahrhundert entworfen hatte. Mit den Unterschriften soll erreicht werden, dass der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit sich für die Historie entscheidet. Dazu soll ihn das Bezirksamt auffordern, wozu die Unterschriftensammlung erforderlich ist. Benötigt werden rund 1000 Unterzeichner. Informationen gibt es unter der Telefonnummer 2510725 sowie unter www.betrifft-Berlin.de. kt



Archäologe bei Grabung

auf Dorfstraße totgefahren

Laaske - Ein Berliner Archäologe ist in einer Ausgrabungsstätte auf der Dorfstraße in Laaske im Landkreis Prignitz ums Leben gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der 39-Jährige am Montagmorgen Ausgrabungen in einer kurz zuvor eingerichteten Baugrube vorgenommen. Diese war offenbar nicht abgesperrt oder ausgeschildert. Gegen 9.45 Uhr fuhr eine 39-jährige Mitarbeiterin eines örtlichen Krankenpflegedienstes mit ihrem Mitsubishi Colt in die Grube. Der Archäologe wurde vom Auto eingeklemmt und so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle starb. Neben der Kriminalpolizei haben auch das Landesamt für Arbeitsschutz und die Straßenbehörde Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Eine Mitarbeiterin des Archäologiebüros im Landkreis Oberhavel, in dem der 39-Jährige beschäftigt war, bestätigte auf Anfrage des Tagesspiegels, dass der Getötete aus Berlin stammt. Über die Art der Ausgrabung wollte sie keine Auskunft geben. Die Fahrerin des Autos erlitt einen Schock. das/dapd

Berlin bekommt einen Opferschutz-Beauftragten

Berlin – Berlin bekommt einen ehrenamtlichen Beauftragten für Opfer von Straftaten. Es sei wichtig, dass diese Menschen nicht allein gelassen werden, sagte der rechtspolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus, Sven Kohlmeier, am Montag. Seine Fraktion sei sich mit Justizsenator Thomas Heilmann (CDU) einig, dass mit dem Beauftragten bestehende Hilfsangebote wie die vom Weißen Ring und von der Polizei ergänzt werden sollten. dapd

Etwa 25 Rechtsextremisten

gehören Rockerclubs an

Potsdam - Nach Kenntnis der Verfassungsschutzbehörde Brandenburg sind schätzungsweise 25 Angehörige der rechtsextremistischen Szene in Brandenburg Mitglied in einem Rockerclub. Das teilte Innenminister Dietmar Woidke (SPD) am Montag auf eine parlamentarische Anfrage mit. Kontakte aus der rechten Szene bestünden unter anderem zu Rockerclubs in Potsdam, Lauchhammer, Spremberg, Eberswalde, Frankfurt (Oder) und Wünsdorf. dapd

Fundstelle des Milzbrand-Rinds

in Prignitz umfassend desinfiziert

Perleberg - Nach der Entdeckung eines an Milzbrand erkrankten Rindes in der Elbe bei Lütkenwisch (Prignitz) sind mögliche Gefahren an der Fundstelle nach Angaben des zuständigen Veterinäramtes gebannt. Bis Montagnachmittag habe eine desinfizierende Peressigsäure 48 Stunden lang eingewirkt, womit das Gelände wieder nutzbar sei, heißt es. Das am Donnerstag aufgefundene Rind stammte aus einer Herde in der Nähe von Stendal (Sachsen-Anhalt), in der die Infektionskrankheit Milzbrand ausgebrochen war. Laut Kloß bestand keine Gefahr für andere Herden und die Bevölkerung . dapd

Taxifahrerin schlägt Räuberin

in die Flucht

Berlin - Mit einem Faustschlag hat sich eine Taxifahrerin in der Nacht zum Montag in Gesundbrunnen gegen eine 41-jährige Räuberin gewehrt, die sie mit einer Pistole bedrohte. Als die 54-jährige Chauffeurin an der Ecke Buttmannstraße/Thurneysserstraße den Fahrpreis verlangte, wurde sie von der Täterin zur Herausgabe der Einnahmen aufgefordert. Stattdessen schlug die Fahrerin aber zu, sprang ins Auto und fuhr zum nächsten Polizeiabschnitt. Die alarmierten Beamten nahmen die Räuberin fest. cs

Anschlag auf neues Hotel

in Friedrichshain

Berlin - Vermummte Täter haben in der Nacht zum Montag Steine gegen Fenster des neuen Almodóvar Hotels in Friedrichshain geworfen. Zudem sprühten sie Farbe auf die Fassade des Gebäudes in der Boxhagener Straße, wie die Polizei mitteilte. Der Staatsschutz ermittelt. Tsp

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