NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Polizei verfolgt renitenten Radler:

Beamter im Gesicht verletzt

Nach einer wilden Verfolgungsjagd durch Lichtenberg über mehrere Straßen und diverse Hinterhöfe hat die Polizei am Sonntag einen 57 Jahre alten, renitenten Radfahrer an der Rummelsburger Straße gestellt. Bevor er festgenommen werden konnte, stieß der Mann noch einen Beamten so heftig in die Seite, dass dieser stürzte und sich zwei Schneidezähne ausschlug. Eine Streife hatte zuvor gesehen, wie der Radler an der Kreuzung Lückstraße/EckeWeitlingstraße bei Rot eine Ampel überfuhr. Als ihn die Polizisten stoppen wollten, rief der Mann, er habe keine Lust und versuchte mit seinem Gefährt zu entkommen. cs



In Baugrube verschüttet:

Feuerwehr gräbt Arbeiter aus

Mit Klappspaten haben vierzig Feuerwehrleute am Montagvormittag einen bis zum Oberkörper verschütteten Arbeiter in einer vier Meter tiefen Baugrube in Wannsee freigeschaufelt. Der Mann war während der Rettungsaktion bei vollem Bewusstsein und erlitt nur leichte Verletzungen. „Er hatte unglaubliches Glück im Unglück“, sagte ein Feuerwehrsprecher. Der Unfall ereignete sich beim Freilegen der Kellerwände eines älteren Mehrfamilienhauses an der Chausseestraße. Um an die Mauern heranzukommen und diese gegen Feuchtigkeit neu isolieren zu können, schachtete der Bautrupp eine Grube aus, die aber vermutlich nicht ausreichend gesichert wurde. Gegen 11 Uhr lösten sich laut Feuerwehr plötzlich Sand und Steine und prasselten auf den etwa 50 Jahre alten polnischen Arbeiter herab. Wegen der Enge der Baugrube konnte die Wehr keine schweren Rettungsgeräte einsetzen, sondern musste den Mann per Hand ausgraben. cs

Oberleitungsschaden durch

Vogel verursacht

Der Bahnverkehr von und nach Hannover verläuft seit Montagmittag wieder fahrplanmäßig. Am Sonntag war die Strecke wie berichtet wegen einer abgerissenen Oberleitung gesperrt worden. Ein ICE mit rund 400 Fahrgästen musste zwei Stunden auf die Weiterfahrt warten. Ursache war nach Angaben eines Bahnsprechers ein durch Vögel ausgelöster Kurzschluss. Weil gleichzeitig ein Güterzug unterwegs war, sei die Leitung durch den Stromabnehmer der Lokomotive so stark beschädigt worden, dass sie auf einen Kilometer Länge abriss. Zunächst war ein Anschlag nicht ausgeschlossen worden. kt

Suche nach Sprayern:

S-Bahn-Tunnel eine Stunde zu

Weil die Polizei Graffiti-Sprayer verfolgte, musste am Montag der Nord-Süd-Tunnel der S-Bahn eine Stunde lang komplett gesperrt werden. Von 11.55 Uhr bis 12.50 Uhr fuhren keine Züge zwischen den Stationen Anhalter Bahnhof und Oranienburger Straße, auch danach kam es zu Verspätungen. Einer der Sprayer konnte nach Polizeiangaben vorläufig festgenommen werden. kt

0 Kommentare

Neuester Kommentar