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Vertreter von Kultur und Sport

planen gemeinsame Projekte

Berlin ist eine große Sportstadt und hat ein reiches Kulturleben – beides hat nach Ansicht von Fachleuten aber noch zu wenig miteinander zu tun. Jetzt ist ein „Brückenschlag“ geplant: So soll die „Lange Nacht der Theater“ im April 2013 mit einem „Langen Tag des Sports“ fortgesetzt werden, und im September kommenden Jahres wollen Bühnen ihren Spielzeitbeginn zusammen mit Sportvereinen feiern, die in die Wintersaison starten. Vorgestellt wurden die Ideen am Donnerstag vom Vorsitzenden der Stiftung Zukunft Berlin, Volker Hassemer, Landessportbund-Präsident Klaus Böger, Schaubühnen-Direktor Jürgen Schitthelm sowie Vertretern der O2-World am Ostbahnhof, der FU und des Vereins Gesundheitsstadt Berlin. Sport und Kultur „können sich gegenseitig befruchten“, hieß es. Böger sagte, der Landessportbund zähle schon fast 600 000 Mitglieder; 45 Prozent der Sieben- bis 15-Jährigen seien Mitglied in Sportvereinen. Aber auch im Profisport sei man stark, aktuell stelle Berlin mit 47 Athleten die bundesweit größte Teilnehmerzahl bei Olympia in London. Doch laut einer FU-Studie wird Berlin relativ wenig als Sportstadt wahrgenommen und beworben. Schaubühnen-Direktor Schitthelm betonte, viele Schauspieler hätten eine „große Affinität zum Sport“ – zumal Fitness zu ihrem Job gehöre. CD

„Bread & Butter“ im Aufwind:

Künftig vier Tage Modemesse

Die Berliner Modemesse Bread & Butter wird künftig um einen Tag vorverlegt. Sie beginnt ab Januar immer dienstags, und die Auftaktveranstaltungen sind bereits am Montag. Damit werde der Veranstaltungskalender entzerrt, so dass die Besucher weniger gehetzt seien und insgesamt vier Tage Zeit hätten für alle wichtigen Termine, teilte die Messe mit. Die nächste „Bread & Butter“ im Flughafengebäude Tempelhof ist vom Montag, 14. Januar bis Donnerstag, 17. Januar 2013 geplant. „Berlin ist als Modestandort klar im Aufwind und hat die Nase vorn“, heißt es in der Presseerklärung. cs



Mehr Kinder besuchen

ganztätig eine Kita

Fast 95 Prozent der drei- bis sechsjährigen Kinder besuchen in Berlin eine Kita – fünf Prozent mehr als im Jahr 2006. Das geht aus dem neuen „Ländermonitor Frühkindliche Bildung“ der Bertelsmann-Stiftung hervor. Gestiegen ist auch der Anteil der Kinder, die mehr als sieben Stunden täglich betreut werden. Bei den Unter-Dreijährigen sind das 65 Prozent, bei Über-Dreijährigen 61 Prozent. Von 2006 bis 2011 nahm außerdem die Anzahl der Erzieherinnen um 28 Prozent zu. Inzwischen arbeiten in der Hauptstadt 20 400 Erzieherinnen in Kindertageseinrichtungen, 50,5 Prozent davon in Vollzeit. svo

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