NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Zwei kleine Jungen

aus verschmutzter Wohnung geholt



Berlin - Zwei vernachlässigte Kinder im Alter von vier Monaten und einem Jahr sind aus einer völlig verschmutzten Wohnung in Reinickendorf geholt und dem Jugendamt übergeben worden. Als alarmierte Polizisten am Dienstagabend an der Wohnungstür klingelten, wurde ihnen von einem betrunkenen Mann geöffnet, wie ein Polizeisprecher sagte. Der 47-Jährige war nach eigenen Angaben vom Vater der Jungen gebeten worden, auf sie aufzupassen und eingeschlafen. Die herbeigerufene Mutter gab an, bereits seit Tagen nicht mehr in der Wohnung gewesen zu sein. In den Räumen lagen laut Polizei verdreckte Kleidungsstücke. Die Kinder und ihre Betten waren mit Kot beschmiert. Es stank nach Fäkalien. Kindgerechte Lebensmittel waren nicht vorhanden. Die Eltern und der Bekannte erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Verletzung der Fürsorge- und Erziehungspflicht.dapd

Zahlreiche verletzte Radfahrer –

Frau stirbt zwei Tage nach Unfall

Groß Behnitz/Berlin - Zwei Tage nach dem Zusammenstoß mit einem Auto ist eine Radfahrerin im Krankenhaus gestorben. Die 80-Jährige sei am Dienstag ihren schweren Verletzungen erlegen, teilte die Polizei mit. Die Frau war am Sonntag auf der Landstraße 91 bei Groß Behnitz (Havelland) an einer Kreuzung auf die Landstraße gefahren, ohne auf den Verkehr zu achten. Dabei nahm sie einem 22-jährigen Autofahrer die Vorfahrt. Dieser konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen. In Berlin haben sich am Dienstag zahlreiche Radfahrer verletzt. In Tiergarten stürzte ein 59-jähriger Radfahrer beim Abbiege von der Budapester Straße in die Stülerstraße und verletzte sich schwer am Kopf und im Gesicht. Ein 40-jähriger Radfahrer stürzte auf der Marienstraße in Richtung Pasewalker Straße in Französisch Buchholz. In Kreuzberg verhinderte ein 39-jähriger Radfahrer eine Kollision mit einem Auto – verletzte sich dabei aber selbst. In allen Fällen ermittelt die Polizei. tabu/dapd

Polizei klärt Serie von

Autodiebstählen auf

Frankfurt (Oder) - Eine Autoschieberbande ist in Polen in Zusammenarbeit mit der Brandenburger Polizei ausgehoben worden. Die Täter sollen in Brandenburg und Berlin mehr als 50 Fahrzeuge japanischer Hersteller gestohlen und einen Schaden von 750 000 Euro verursacht haben, wie die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) am Mittwoch mitteilte. Bei Durchsuchungen im Raum Warschau und Posen (Poznan) habe die polnische Polizei in der vergangenen Woche zehn Verdächtige festgenommen. Bei der Aktion waren den Angaben zufolge auch drei Beamte des Landeskriminalamtes (LKA) Brandenburg dabei. Das LKA habe die Ermittlungen gemeinsam mit der Warschauer Polizei geführt, wie es weiter heißt. Dabei wurden auch polnische Polizisten in Deutschland eingesetzt, um Tatorte zuzuordnen. dapd

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