NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

S-Bahn-Unfall: 19-Jährigem wurde Unterschenkel amputiert

Nach dem schweren Unfall am S-Bahnhof Ahrensfelde musste dem 19-jährigen Opfer der rechte Unterschenkel amputiert werden. Dies sagte die Sprecherin des Unfallkrankenhauses Marzahn am Freitag. Zudem habe der junge Mann Verletzungen an der Schulter und am Ellenbogen erlitten. Er sei mittlerweile von der Intensivstation auf eine normale Krankenstation verlegt worden und werde „psychotraumatologisch betreut“, sagte die Sprecherin. Wie berichtet, war es am späten Dienstagabend zu dem schweren Unfall gekommen: Der 19-Jährige hatte sich von zwei Begleiterinnen am S-Bahnhof verabschiedet und wollte offenbar im letzten Moment noch in einen abfahrbereiten Zug einsteigen. Dabei klemmte er sich seinen Arm in der Tür ein. Der anfahrende Zug schleifte den Mann mit bis ans Bahnsteigende, wo er über ein Absperrgeländer ins Gleisbett geschleudert wurde. Die Ermittlungen, warum der Zug losfahren konnte, obwohl die Tür nicht richtig geschlossen war, dauern an. tabu

Taxifahrer planen Streik am Flughafen Tegel

Berliner Taxifahrer wollen am Montag, den 6. August und am Mittwoch, den 8. August, am Flughafen Tegel streiken. Ein Sprecher des Flughafens warnte frühzeitig vor Einschränkungen bei der Abreise mit dem Taxi. Reisende sollten auf Busse ausweichen. Von jeweils sieben bis etwa zehn Uhr werden keine Fahrgäste am Flughafen aufgenommen, wie der Vorsitzende des Berliner Landesverbandes von Taxi Deutschland, Stephan Berndt, am Freitag mitteilte. Der Protest werde von den Berliner Taxiverbänden und der Berliner Taxi-Innung unterstützt. Mit der Aktion demonstrierten die Fahrer unter anderem gegen die umstrittene Gebühr für Fahrten zum Flughafen, hieß es weiter. Diese soll mit der Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens in Schönefeld von derzeit 50 Cent auf 1,50 Euro angehoben werden. dapd

Staatsanwaltschaft warnt vor betrügerischen Anrufen

Die Staatsanwaltschaft Berlin warnt vor betrügerischen Anrufen von vermeintlichen Mitarbeitern ihrer Behörde. In den vergangenen Wochen seien vor allem ältere Menschen am Telefon aufgefordert worden, erhebliche Geldsummen auf eine Kontoverbindung zu überweisen, teilte ein Sprecher am Freitag mit. Dabei handele es sich jedoch um Betrüger. Die Unbekannten gaben sich dabei stets als Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft aus und drohten mit strafprozessualen Maßnahmen, falls nicht bezahlt werde. Auf den Telefondisplays erschien die Telefonnummer der Justizbehörden Moabit. In einigen Fällen überwiesen die Betroffenen daraufhin Geldsummen in Höhe von bis zu 60 000 Euro auf ein Bankkonto in der Türkei. Betroffenen wird geraten, sich umgehend an Polizei oder Staatsanwaltschaft zu wenden und Strafanzeige zu stellen. dapd

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben