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Polizisten mit Messer attackiert

und von Hund gebissen



Es waren ganz alltägliche Routinekontrollen, doch in zwei Fällen wurden Polizisten dabei angegriffen – einmal mit einem Messer, das andere Mal von einem Hund. Der erste Angriff ereignete sich am Sonntag, als die Polizisten in Kreuzberg einen nicht angeschnallten 22-jährigen Insassen eines Auto anhielten. Der Mann beschimpfte die Polizisten („Ich stech dich ab!“) und flüchtete in ein Haus in der Waldemarstraße. Als die Beamten ihn stellten, bedrohte er sie mit einem aufgeklappten Taschenmesser. Die Polizisten zückten ihre Pistolen – daraufhin stach der 22-Jährige in Richtung des Kopfes eines Polizisten, verfehlte ihn aber. Der Mann wurde festgenommen. Bereits am Sonnabend hatten Polizisten einen direkt im Eingang des Ostbahnhofs liegenden Mann angesprochen. Als der betrunkene 35-Jährige nicht reagierte, biss der Schäferhund-Schnauzer-Mix des Mannes einen Polizisten in den Oberschenkel. Der Beamte kam in ein Krankenhaus. dapd

Räuber überfallen ein Hotel

und zwei Restaurants

Zwei Restaurants und ein Hotel sind in der Nacht zu Montag überfallen wurden. In der Potsdamer Straße in Schöneberg bedrohte ein Unbekannter gegen 22.15 Uhr eine Mitarbeiterin an der Rezeption mit einem Messer und raubte Geld. Brutaler gingen vier Maskierte in Charlottenburg vor: Gegen 23.30 Uhr stürmten sie das Restaurant „Schnitzelei“ in der Röntgenstraße, bedrohten drei Gäste und zwei Angestellte mit Messern, einer Pistole und Pfefferspray und ließen sich dann deren Geldbörsen geben, bevor sie flüchteten. Zwei der beraubten Personen wurden leicht verletzt. Gegen Mitternacht drängten zwei Täter in Wedding einen 32-Jährigen in eine Gaststätte in der Seestraße und bedrohten ihn mit einem Messer. Auch hier raubten sie Bargeld. Sie brachten den Angestellten dann in den Keller und verlangten von ihm, dort zu bleiben. Der 32-Jährige wartete eine Weile, bevor er die Polizei rief. tabu

Zwei Millionen Euro

für Familienzentren in den Bezirken

Die Angebote für Familien mit kleinen Kindern sollen besser vernetzt werden. Das Land gibt zwei Millionen Euro bis Ende 2013, damit pro Bezirk zwei sogenannte Familienzentren entstehen können. Dies teilte die Bildungsverwaltung am Montag mit. Ab sofort können sich freie Träger um die Leitung und Konzeption dieser Zentren bewerben, die aus bestehenden Kindertagesstätten hervorgehen sollen. Die geplanten 24 Einrichtungen sollen hochwertige Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder sowie Treffpunktmöglichkeiten wie Eltern-Kind-Cafés „über kulturelle Grenzen hinweg“ beinhalten. Als Themenschwerpunkte werden Erziehung, Gesundheitsförderung und Spracherwerb genannt. Auch Kompetenz bei der Haushaltsführung soll vermittelt werden. sve

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