NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Kampf um Ostdeutschland:

Hells-Angels-Angriff vereitelt

Neubrandenburg/Berlin - Berliner Rocker der Hells Angels dehnen die Revierkämpfe weit über die Grenzen der Stadt aus. Nachdem die Bandidos durch Übertritte und Auflösungen in Berlin geschwächt sind, versuchen die Hells Angels jetzt ihr Einflussgebiet bis nach Mecklenburg-Vorpommern auszudehnen. In Neubrandenburg verhinderte die Polizei am Donnerstagabend eine Attacke der Hells Angels auf den örtlichen Club der Bandidos. Die Rocker aus Berlin hatten sich mit Unterstützern im Internet verabredet. Zudem gab es Hinweise „von Polizeibehörden anderer Bundesländer“. Die Polizei reagierte mit einem Großaufgebot, kontrollierte die Zufahrtsstraßen. Die Sicherheitsbehörden gehen davon aus, dass die Hells Angels deshalb von ihren Plänen abließen. Es soll sich um Rocker des Ende Mai verbotenen Clubs „Hells Angels Berlin City“ handeln. Ermittler gehen davon aus, dass es bei den Auseinandersetzungen um die Kontrolle der Schmuggelrouten für Drogen zwischen Berlin und der Ostseeküste und Polen geht. Zuletzt hatten sich auch im Nordosten Niederlassungen der Bandidos aufgelöst. Offenbar wollten die Hells Angels in diese Lücke stoßen und die Kontrolle übernehmen. In Berlin hatten sie zuletzt bereits die Oberhand gewonnen, zugleich konnte ein Sprengstoffanschlag der Bandidos auf die Hells Angels vereitelt werden. axf

Radfahrer verliert bei Unfall

beide Beine

Rüdersdorf - Bei dem Zusammenstoß mit einem Lastwagen in Rüdersdorf (Märkisch-Oderland), kurz hinter der östlichen Berliner Stadtgrenze, hat ein Radfahrer beide Beine verloren. Der 72-Jährige war am Donnerstag auf einem Fahrradweg an der Bundesstraße 1 unterwegs, als ein Lastwagen nur wenige Meter vor ihm aus einer Werkseinfahrt fuhr, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Der Radfahrer konnte nicht rechtzeitig bremsen und kollidierte mit dem hinteren Teil des Lkw. Nach Angaben der Polizei riss ihn das Fahrzeug einige Meter weit mit. Der 72-Jährige wurde mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. dapd

Organisatoren: 200 000 Besucher

auf Olympia-Fanmeile in Tempelhof

Berlin - Die Olympia-Fanmeile auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens hat nach Angaben der Organisatoren seit dem Start der Spiele rund 200 000 Besucher angezogen. Der Veranstalter der Fanmeile, Michael Stiebitz, sagte am Freitag: „Wir sind sehr zufrieden. Ob als Aktiver oder Zuschauer – unsere Idee, Menschen über Sport zusammenzubringen, ist voll aufgegangen.“ Auf der Fanmeile auf dem Tempelhofer Feld können Sportfans die Olympischen Spiele noch bis Sonntag (10 bis 22 Uhr, Eingang nahe Bahnhof Tempelhof) auf einer 80 Quadratmeter Großbildleinwand verfolgen oder selbst aktiv werden – etwa beim Hockey oder Beachvolleyball. Das Gelände des stillgelegten Flughafens Tempelhof ist ohnehin ein beliebtes Freizeitareal. Details unter www.diespieleinberlin.de dpa/AG

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