NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Wildschweinrotte mit Polizeikelle

aus Grundschule vertrieben

Eine Wildschweinrotte hat am Montagmorgen einigen Wirbel an einer Grundschule in Köpenick verursacht. Eltern und Schüler seien auf das Schulgelände in Müggelheim gelaufen und hätten Türen und Tore verschlossen, wie die Polizei mitteilte. Gegen 8 Uhr war die Bache mit ihren vier 35 bis 40 Kilogramm schweren Jungen in Richtung Schule unterwegs. Ein Polizist, der den Schulweg überwachte, versuchte die Rotte mit seiner Polizeikelle und lauten Rufen zu vertreiben – mit Erfolg: Nach zehn Minuten verschwanden die Tiere im Wald. dapd

Vierjähriger

fuhr allein mit der S-Bahn

Eine Mutter hat am Sonntag am Bahnhof Friedrichstraße kurzzeitig ihr vierjähriges Kind aus den Augen verloren – der Junge war in eine abfahrbereite S-Bahn gestiegen, die Mutter konnte nicht mehr rechtzeitig folgen. Das Ganze passierte gegen 16.15 Uhr am S-Bahnhof Friedrichstraße. Bevor die Mutter ihrem Kind in den Zug folgen konnte, schlossen sich die Türen – und die S-Bahn fuhr los. Ob das Gedränge zu groß war oder das Kind sich losgerissen hatte, blieb unklar. Ein Mann, der im Zug saß, hatte die Szene beobachtet und kümmerte sich um den Jungen. Er rief die Polizei und übergab das Kind am S-Bahnhof Nordbahnhof an Bundespolizisten. Die Mutter konnte ihren Sohn um 17 Uhr wieder in die Arme schließen. tabu

Zoll warnt

vor Telefonbetrügern

In den vergangenen Wochen sind zahlreiche Berliner von Unbekannten angerufen worden, die sich als Zollbeamte am Telefon ausgaben. Sie forderten die vorwiegend älteren Menschen auf, ihre Souvenirs, die sie aus dem Urlaub mitgebracht haben, zu versteuern und zu verzollen. „Für die Überweisung der angeblich entstandenen Steuerschulden wird eine Bankverbindung mit sofortiger Zahlungsfrist mitgeteilt, ansonsten drohe eine Anzeige wegen Steuerhinterziehung“, hieß es beim Hauptzollamt. Der Zoll stellt klar: Steuerforderungen würden grundsätzlich nicht am Telefon verlangt, sondern schriftlich geklärt, hieß es. tabu

Berlin-Besucher sind

preisgünstig unterwegs

Touristen und Einheimische sind in Berlin vergleichsweise preisgünstig unterwegs. In einem Vergleich der beliebtesten Reise-Metropolen des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) schneidet Berlin „gut“ ab. Ein Tagesticket für Bahnen und Busse kostet hier 6,50 Euro. Billiger ist es nur in Prag (4,40 Euro) und Paris (6,40 Euro). Am teuersten ist London mit 10,70 Euro. Auch bei den Kosten fürs Parken, für Taxifahrten und fürs Mieten von Fahrrädern schnitt Berlin jedes Mal vergleichsweise günstig ab. Eine Zehn-Kilometer-Taxifahrt kostet in Berlin nach VDV-Angaben 18 Euro, in Amsterdam sind 26 Euro fällig. kt

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