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Greenpeace: Geplanter Tagebau

könnte Erdrutsch auslösen

Cottbus - Der geplante Tagebau Welzow-Süd II könnte laut Greenpeace einen Erdrutsch hervorrufen und das Dorf Lieske (Oberspreewald-Lausitz) gefährden. Das geht aus einem Gutachten hervor, das die Umweltschutzorganisation am Mittwoch in Cottbus der Landesplanung Berlin-Brandenburg überreichte. Im schlimmsten Fall könnte sich eine Flutwelle aus dem Sedlitzer See in den Tagebau ergießen. Greenpeace-Aktivisten sprachen von einer „Zeitbombe“. Das Land dürfe den Tagebau Welzow-Süd II nicht genehmigen, sagte Energieexperte Gerald Neubauer. Lieske würde in Zukunft auf einem schmalen Damm zwischen Tagebau und Sedlitzer See liegen. Der Energiekonzern Vattenfall plant, im Tagebau Welzow-Süd II 200 Millionen Tonnen Braunkohle zu fördern. dapd

Polizei nimmt geflohenen

Häftling in Frankfurt (Oder) fest

Frankfurt (Oder) - Der am Montagnachmittag geflohene Häftling der Justizvollzugsanstalt (JVA) Wriezen (Landkreis Märkisch-Oderland) ist in Frankfurt (Oder) festgenommen worden. Dies teilte ein Sprecher der Polizei am Mittwoch mit. Er wollte sich aber nicht zu den Umständen der Festnahme äußern. Nach Angaben des Justizministeriums war der Mann bei der Rückverlegung vom offenen in den geschlossenen Vollzug am Montag durch ein offenes Fenster entwichen. Der 21-Jährige war 2008 wegen Mordes und Körperverletzung verurteilt worden. Er hatte mit einem Bekannten einen Obdachlosen in einem Park in Frankfurt (Oder) getötet. dapd

Mit Wildschwein verwechselt:

Jäger erschießt wertvolles Pony

Liebenwalde - Ein Jagdpächter hat auf der Wiese eines Pferdehofes in Liebenwalde im Landkreis Oberhavel in der Nacht zu Dienstag ein Pony erschossen. Er habe es im Dunkeln für ein Wildschwein gehalten, gab der Mann an. Bei dem Pony handelte es sich um ein Reit- und Springpferd mit einem Wert zwischen 15 000 und 20 000 Euro. dapd

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