NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Todeskampf dauerte 22 Minuten:

Nebenbuhler vor Gericht



Berlin - Nach dem Tod eines 60-jährigen Kioskbesitzers steht ein 48-jähriger Verkäufer wegen grausamen und heimtückischen Mordes vor dem Landgericht. Uwe T. soll das Opfer am 9. November 2011 in seinem Laden in Reinickendorf umgebracht haben, um mit dessen Lebensgefährtin eine Beziehung eingehen zu können. Der Kioskbesitzer war gefesselt und geknebelt worden. Der Todeskampf dauerte 22 Minuten. Nach den Aufzeichnungen einer Kamera hatte der Täter die Qualen mit den Worten „Mann, stirb“ verfolgt. Der Angeklagte schwieg zu den Vorwürfen. Er war durch die Partnerin des Opfers, mit der er eine kurze Affäre hatte, belastet worden. Als sie sich 2009 nicht von ihrem Mann trennen wollte, habe er erklärt: „Dann muss er weg.“ Der Prozess geht am Donnerstag weiter. K.G.

Betrunkener schwer verletzt:

Unfallfahrer flüchtet

Berlin - Ein Betrunkener ist in der Nacht zum Montag beim Überqueren der Sonnenallee in Neukölln von einem Auto erfasst und durch die Luft geschleudert worden. Er erlitt schwere Verletzungen. Nach ersten Ermittlungen stieg der Fahrer des Wagens kurz aus, flüchtete dann aber unerkannt. Das 24-jährige Unfallopfer wurde in eine Klinik gebracht.vcs

Volltreffer bei Polizeiaktion

zum Fahrraddiebstahl

Berlin - Nach einem Schwerpunkteinsatz zum Fahrraddiebstahl in der vergangenen Woche hat die Polizei Bilanz gezogen: Insgesamt 72 Menschen und 67 Fahrräder wurden überprüft. Am Sonntag kontrollierten die Beamten in Spandau an der Kreuzung Falkenhagener Straße Ecke Askanierring einen 52-Jährigen, der auf einem gestohlenen Mountainbike unterwegs war. Während der Überprüfung verlor der Verdächtige die Nerven und flüchtete in Richtung Pionierstraße, wo er nach einer kurzen Verfolgung gestellt werden konnte. In seinem Rucksack fanden die Polizisten Amphetamine, eine Feinwaage sowie Bargeld. Auch in seiner Wohnung fanden die Polizisten Betäubungsmittel und Bargeld. tabu

Grenze in Frankfurter/Oder

wird komplett abgerissen

Frankfurt (Oder) - Die Grenzkontrollanlage an der Frankfurter Stadtbrücke wird in den nächsten Wochen abgebaut. „Die Doppelstadt Frankfurt/Slubice soll sich nicht durch alte Grenzanlagen symbolisieren“, sagte der städtische Baubeigeordnete Markus Derling (CDU) am Montag. Zunächst werde das Stahldach abgerissen. Dazu müsse die Stadtbrücke vom 17. September bis voraussichtlich 7. Oktober für den Autoverkehr gesperrt werden. Kraftfahrer müssen auf die Autobahn 12 ausweichen. Anschließend sollen die noch stehenden Bauten verschwinden und die Straße zur Brücke erneuert werden. Die Arbeiten sollen bis März 2013 abgeschlossen sein. Die Kosten betragen 1,4 Millionen Euro. dapd

Haftbefehle gegen

mutmaßliche Autodiebe erlassen

Pomellen - Nach der Festnahme dreier mutmaßlicher Autoschieber in der Uckermark sind Haftbefehle erlassen worden. Die Männer im Alter von 22 bis 31 Jahren wurden in Justizvollzugsanstalten eingeliefert, wie die Soko „Grenze“ am Montag mitteilte. Am Freitag hatten Fahnder auf der Autobahn Berlin-Stettin nahe dem Kreuz Uckermark einen gestohlenen Kleintransporter gestoppt. Sie nahmen den Fahrer nach kurzer Flucht fest. Wenig später kontrollierten Bundespolizisten beim früheren Grenzübergang Pomellen ein Auto, das offenbar vor dem gestohlenen Transporter fuhr, um dessen Fahrer vor Kontrollen zu warnen. Im Auto wurde Aufbruchwerkzeug gefunden, die beiden Insassen wurden festgenommen. dapd

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