NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Kardinal Woelki beruft

neuen Präventionsbeauftragten



Nach dem bundesweiten Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche sollen Kinder und Jugendliche im Erzbistum Berlin besser vor sexuellen Übergriffen geschützt werden. Am Dienstag nahm deshalb der neue Präventionsbeauftragte Burkhard Rooß seine Arbeit auf, wie das Erzbischöfliche Ordinariat mitteilte. Der Pädagoge werde nun die Präventionsarbeit in den Gemeinden koordinieren und mit nicht-kirchlichen Beratungsstellen vernetzen. Er werde sich zudem um eine verbesserte Qualifizierung der Kirchenmitarbeiter kümmern. Rooß arbeitete zuvor als Referent beim Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Seine Stelle als Präventionsbeauftragter ist von Kardinal Rainer Maria Woelki neu geschaffen worden. Das Erzbistum reagierte damit auch auf eine Reihe von sexuellen Übergriffen auf Kinder innerhalb der Kirche. Dabei war im Januar 2010 auch der Missbrauch von Schülern durch Geistliche im Berliner Canisius-Kolleg öffentlich geworden. dapd

Senat ernennt Lüke

zur neuen Integrationsbeauftragten

Der Senat hat die frühere Generalsekretärin der deutschen Sektion von Amnesty International, Monika Lüke, zur Integrationsbeauftragten ernannt. Das Kabinett folgte damit einem Vorschlag der für Integration zuständigen Senatorin Dilek Kolat (SPD). Lüke wird zum 1. November die Nachfolge von Günter Piening antreten, der sein Amt zur Jahresmitte niedergelegt hatte. Senatorin Kolat zeigte sich in Berlin überzeugt davon, dass Lüke „eine sehr gute Besetzung der für die Stadt wichtigen Position“ ist. Sie zeichne sich durch umfassende Erfahrungen in den Bereichen Integration, Partizipation und Flüchtlingsfragen aus. Lüke selbst sieht sich als „Fürsprecherin“ und „Türöffnerin“ für Berliner Migranten. epd

Ströbele will erneut

für den Bundestag kandidieren

Der Grüne Hans-Christian Ströbele will im Herbst 2013 erneut für den Bundestag kandidieren. „Ich will mich nochmal bei euch bewerben“, zitierte „die tageszeitung“ den 74-Jährigen in ihrer Online-Ausgabe. Ströbele sagte dies demnach am Dienstagabend vor Mitgliedern seines Bezirksverbandes Friedrichhain-Kreuzberg. Zugleich sagte Ströbele erstmals öffentlich, dass bei ihm im Sommer Prostatakrebs diagnostiziert wurde. Die Krankheit sei aber heilbar. Er sei von einer Genesung bis Ende November überzeugt und wolle sich dann seiner Kandidatur widmen.dapd

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