NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Hartnäckiges Falschparken

kann Führerschein kosten

Berlin - Wer ständig Parkverstöße begeht, dem kann der Führerschein sofort entzogen werden. Das hat das Verwaltungsgericht entschieden. In dem Fall war zwischen November 2010 und Juni 2012 mit zwei Fahrzeugen insgesamt 127 Mal falsch geparkt und 17 Mal zu schnell gefahren worden. Beide Autos gehörten demselben Mann. Daraufhin kassierten die Behörden seine Fahrerlaubnis. Dagegen wehrte er sich mit einem Eilantrag. Meist habe er keine Münzen oder keine Zeit gehabt; niemand sei gefährdet worden. Die meisten Verstöße hätten ohnehin seine Mitarbeiter begangen. Das ließ das Gericht nicht gelten. Der Führerschein könne auch entzogen werden, wenn durch eine Häufung von Verstößen eine laxe Einstellung und Gleichgültigkeit gegenüber Vorschriften offenbar werde (VG 4 L 271.12). fk

Großeinsatz gegen Drogendealer

in U-Bahnhöfen

Berlin - Bei einem Großeinsatz ist der Kriminalpolizei ein Schlag gegen mehrere Drogenhändler gelungen. Die fünf Männer und zwei Frauen im Alter von 22 bis 33 Jahren würden verdächtigt, in mehr als 1000 Fällen an U- und S-Bahnhöfen den Handel mit Heroin organisiert oder selbst gedealt zu haben, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Drei Männer und eine Frau seien am Mittwoch verhaftet worden. Zudem konnten die Beamten einen weiteren mutmaßlichen Dealer festnehmen. Gegen zwei weitere Personen wird noch ermittelt. Das Haupteinsatzgebiet der Gruppe seien der U-Bahnhof Heidelberger Platz sowie mehrere Stationen an der U-Bahn-Linie 7 zwischen Fehrbelliner Platz und Gneisenaustraße gewesen, hieß es weiter. Zudem soll an Bahnhöfen an der S-Bahn-Linie 1 von Friedenau bis Wollankstraße gedealt worden sein. Die Polizei durchsuchte auch die Wohnungen der mutmaßlichen Dealer. Dabei beschlagnahmten die Beamten mehr als 370 Gramm Heroingemisch und Streckmittel, 67 Heroinkugeln, Handys, Geld und eine Schlagwaffe. dapd

Gewalt auf der Linie U 6:

Zwei junge Schläger verurteilt

Berlin - Nach brutaler Gewalt in der U-Bahn muss ein 27-jähriger Schläger für drei Jahre und zwei Monate in Haft sowie in eine Entziehungsanstalt. Für einen 21-jährigen Mittäter endete das Verfahren am Donnerstag mit einer Jugendstrafe von zwei Jahren Haft auf Bewährung. Hussein B. und Mohamad K. hatten im September 2010 mit drei weiteren jungen Männern in der U 6 zwei Brüder attackiert. Nach dem Streit, der aus Sicht der Richter von den späteren Opfern ausging, schlugen und traten sie zu. Die Schläger waren nach Veröffentlichung von Fotos gefasst worden. Ihre damals 19 und 20 Jahre alten Opfer mussten im Krankenhaus behandelt werden. B. und K. hatten Revision eingelegt. K.G.

Autofahrer schlägt

Radler nieder

Berlin - Ein Radfahrer ist von einem Autofahrer in Tempelhof niedergeschlagen und schwer verletzt worden. Der 44-jährige Radfahrer war am Mittwochmittag am Flughafen Tempelhof auf dem Fahrradweg am Columbiadamm unterwegs, als ihm ein Autofahrer mit der Faust ins Gesicht schlug. Der Täter hatte kurz zuvor sein Auto quer auf dem Radweg abgestellt. Nach der Attacke fuhr er weg. Noch während die Polizei die Anzeige aufnahm, erschien ein 25-Jähriger, der die Tat zugab und den Radler beschuldigte, gegen das Auto getreten zu haben. dapd

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