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Kippa-Flashmob

in Mitte



Jüdische Berliner laden am heutigen Sonnabend zum zweiten Kippa- Flashmob ein. „Wir wollen vor dem jüdischen Feiertag Rosch Haschana erhobenen Hauptes jüdisches Leben in der Stadt zeigen“, sagte Sigmount Königsberg. Er ist Mitarbeiter der Jüdischen Gemeinde und einer der drei Organisatoren des Flashmobs. Rosch Haschana ist der jüdische Neujahrstag, 2012 wird er am 17. September gefeiert. Treffpunkt für den Flashmob ist um 14.30 Uhr vor dem Deutschen Historischen Museum Unter den Linden. Von dort aus wollen die Kippa-Träger die Karl-Liebknecht-Straße entlang bis zur Weltzeituhr am Alexanderplatz gehen. Beim ersten Kippa-Flashmob am 2. September sind 200 Menschen durch Charlottenburg flaniert. Vor zwei Wochen war ein jüdischer Rabbiner in Schöneberg von muslimischen Jugendlichen angegriffen und verletzt worden. clk

Haftbefehl gegen 17-jährigen Vater des tödlich misshandelten Babys

Der 17-jährige Vater des zu Tode misshandelten Babys in Berlin ist verhaftet worden. Am Freitag kam der Jugendliche laut Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft. Eine Obduktion der Leiche des sieben Monate alten Mädchens habe bestätigt, dass es an einem Schütteltrauma gestorben ist. Gegen den Vater wird nun wegen des Verdachts auf Totschlag ermittelt. Wie berichtet, hatte er vergangene Woche selbst die Feuerwehr alarmiert. Rettungskräfte fanden das Kind leblos im Bett, der Verdacht fiel schnell auf den jungen Mann. Die 18-jährige Mutter lebte mit dem Mädchen in einer betreuten Jugendeinrichtung. Sowohl deren Mitarbeiter als auch das zuständige Jugendamt in Neukölln sollen schon länger Hinweise auf Misshandlungen des Babys gehabt haben. dpa

Mehr als 300 Kleingärten

in Schmargendorf vor dem Aus

Bis zu 313 Parzellen in der Kleingartenkolonie Oeynhausen an der Forckenbeckstraße in Schmargendorf müssen möglicherweise Wohnungen weichen. Die seit Jahren geplante Absicherung über einen Bebauungsplan scheitere daran, dass die Senatsfinanzverwaltung das Risiko einer Schadensersatzklage des US-Investors Lone Star scheue, sagte Charlottenburg-Wilmersdorfs Baustadtrat Marc Schulte (SPD). Eine Tochterfirma von Lone Star hatte den östlichen Teil der Kolonie 2008 der Post abgekauft. Das restliche Areal gehört dem Land, dort sind die Parzellen gesichert. Schulte will mit dem Investor verhandeln, um Teile der Anlage zu erhalten. Ein Antrag auf einen Bauvorbescheid für Wohnhäuser liegt dem Bezirk vor. CD

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