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Zehnjährige legen Schrott auf Gleise

Drei Zehnjährige haben beim Spielen zwischen den S-Bahnhöfen Alt-Reinickendorf und Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik Schrott auf die Gleise gelegt. Eine S-Bahn überfuhr am Sonntagnachmittag den Kleinschrott, wurde jedoch nicht beschädigt, wie die Bundespolizei mitteilte. Den Kindern aus Wittenau sei nicht bewusst gewesen, wie gefährlich das Spielen zwischen den Gleisen ist. Die Kinder wurden nach Hause gebracht. dapd

Fahrgäste in S-Bahn attackiert

Mehrere Jungen im Alter von 14 bis 19 Jahren haben in der Nacht zu Sonntag in einer S-Bahn der Linie S 1 Fahrgäste beleidigt und geschlagen. Sie hatten mehrere Reisende zwischen Sundgauer Straße und Botanischer Garten grundlos attackiert und mit einem Messer bedroht. Die Polizei konnte die Täter schließlich an den Bahnhöfen Rathaus Steglitz und Alexanderplatz festnehmen. Tsp



Drogenbunker im Männerwohnheim
Vier Ex-Bewohner eines Spandauer Männerwohnheims sitzen nach Drogengeschäften auf der Anklagebank. Die 35- bis 57-Jährigen sollen am Handel mit 50 Kilo Haschisch, Marihuana und Heroin beteiligt gewesen sein. Das Rauschgift sei im Heim an Bewohner und an Kunden von außerhalb verkauft worden. Zu Prozessbeginn am Montag gaben zunächst zwei der Männer die Vorwürfe zu. K.G.

Familientyrann? Vater vor Gericht

Der 35-jährige Vater, der als mutmaßlicher Familientyrann vor Gericht steht, hat die Vorwürfe zurückgewiesen. Nie habe er seine Töchter mit dem Kopf ins Toilettenbecken gedrückt oder mit einem Holzstock gezüchtigt, sagte der Steglitzer Geschäftsmann. Was die Mädchen zu Protokoll gaben, sei nie geschehen. „Das waren Szenen aus meinen Militärgeschichten, die sie so gern hörten“, sagte der Syrer. Seine Ex-Frau wurde unter Ausschluss der Öffentlichkeit befragt. Die Kinder sollen drei und sechs Jahre alt gewesen sein, als die Gewalt begann. Die Anklage wirft M. vor, mit einem langen Stock auf die Kinderhände geprügelt, die Mädchen zur Strafe unter die kalte Dusche gestellt und sie gezwungen zu haben, bis zum Erbrechen Öl zu trinken. K.G.

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