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Ehlert will 23 000 Euro pro Monat –

und verliert vor Gericht



Der ehemalige Geschäftsführer der Berliner Treberhilfe, Hans-Harald Ehlert, hat vor dem Arbeitsgericht eine Niederlage einstecken müssen. Seine Klage gegen die Kündigung wurde am Dienstag abgewiesen. Ein Arbeitsverhältnis bei dem Sozialverein sei nicht auf den Rechtsnachfolger Neue Treberhilfe übergegangen, teilte ein Sprecher mit. Mit seiner Klage wollte er die vorläufige Weiterbeschäftigung als „Arbeitnehmer mit besonderer Projektverantwortung“ und einem monatlichen Bruttogehalt von 23 000 Euro bei der Rechtsnachfolgerin erreichen. Der 50-Jährige machte geltend, auch nach seiner Abberufung als Geschäftsführer mit „besonderen Projekten“ betraut gewesen zu sein und daher in einem Arbeitsverhältnis zur damaligen Treberhilfe gestanden zu haben. Ehlert war 2010 von seinem Amt als Geschäftsführer des Sozialvereins zurückgetreten. Er war wegen seines hohen Gehalts und der Nutzung eines Maserati als Dienstwagen in die Kritik geraten. Seine Entlassung hatte er als „politisch motiviert“ betrachtet. Der Evangelische Diakonieverein Zehlendorf hatte den Sozialverein nach dessen Insolvenz im Dezember 2011 übernommen und vorsorglich dem einstigen Chef der Treberhilfe gekündigt. Ehlert war nicht zum Prozess erschienen. Er war krank. dapd

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