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Bei nächtlichen Einsätzen

wurden zwei Polizisten verletzt

In der Nacht zu Sonnabend sind in Kreuzberg und Mitte zwei Polizisten im Dienst verletzt worden. Gegen ein Uhr blendete ein 19-Jähriger in der Kreuzbergstraße vom Gehweg aus Autofahrer mit einem Laserpointer. Zunächst traf es eine Taxifahrerin, kurz danach einen Streifenwagen. Ein Beamter klagte über Augenreizungen, der Täter wurde festgenommen. Gegen ihn wird wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Körperverletzung ermittelt. Um zwei Uhr wehrte sich ein betrunkener Autofahrer gegen seine Festnahme so rabiat, dass ein Beamter einen Bänderriss an der Hand erlitt. Die Polizisten hatten bei einer Kontrolle Alkohol gerochen und den 37-Jährigen aussteigen lassen. Dieser ergriff sofort die Flucht und konnte erst durch Einsatz von Pfefferspray gestellt werden. Beim Anlegen der Handfesseln wehrte er sich massiv. Er musste Blut und Führerschein abgeben. Ha

Seniorin stirbt bei Feuer

im Badezimmer

Bei einem Brand in ihrer Wohnung ist am Sonnabendmittag eine nach Feuerwehrangaben etwa 90 Jahre alte Frau ums Leben gekommen. Das Badezimmer ihrer Wohnung brannte aus, die Mieterin starb an den Folgen einer Rauchvergiftung. Die Ursache des Brandes ist unklar. Ha

Mehrere Demonstrationen

verliefen ohne Zwischenfälle

Einige hundert Polizisten waren am Sonnabend bei verschiedenen Demonstrationen im Einsatz. Vor dem Bundeskanzleramt sammelten sich am Nachmittag 2500 Abtreibungsgegner und zogen in einem „Marsch für das Leben“ zur St.-Hedwigs-Kathedrale, in der ein Ökumenischer Gottesdienst stattfand. Rund 200 Menschen aus dem linken und feministischen Spektrum demonstrierten gegen den Marsch. Da es in den Vorjahren Rangeleien gegeben hatte, war die Polizei mit einem massiven Aufgebot präsent, um die beiden Gruppen zu trennen. Mit einer 35 Kilometer langen „Kreisfahrt“ demonstrierten rund 500 Radler unter dem Motto „Fahr Rad – für eine lebenswerte Stadt“. Die Demo des ADFC fand zum zwölften Mal statt, sie gehört zur „europäischen Woche der Mobilität“. In Köpenick protestierten am Nachmittag 150 Menschen kostümiert unter dem Motto „Karneval der Tiere“ gegen die NPD, die im Bezirk ihre Bundeszentrale hat. Am frühen Abend startete in Prenzlauer Berg ein Protestzug linker Gruppen unter dem Motto „Gemeinsam gegen Sozialabbau, Verdrängung und den Ausverkauf der Stadt“, der ohne Zwischenfälle zum Roten Rathaus führte. Ha

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