NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Bauarbeiter schlagen Alarm

wegen Granatenfunds



Bei Bauarbeiten zwischen zwei Häusern ist Mittwochmorgen in Mitte eine Granate gefunden worden. Die Bauarbeiter hatten zunächst vermutet, in der Alten Jakobstraße auf eine Weltkriegsbombe gestoßen zu sein und schlugen Alarm. Die Alte Jakobstraße und die Annenstraße seien gesperrt worden, sagte ein Polizeisprecher. Kurz darauf konnte allerdings schon wieder Entwarnung gegeben werden. Es handele sich bei der mutmaßlichen Bombe um eine Phosphorwerfergranate, von der keine Gefahr ausgehe. Die Spezialisten von der Kampfmittelräumung nahmen die Granate mit, um sie auf dem Sprengplatz in Grunewald unschädlich zu machen. las

Denkmalschutz-Stiftung fördert Mariendorfer „Nazi-Kirche“

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz fördert weiterhin die wegen ihrer nationalsozialistischen Symbole bekannte Martin-Luther-Gedächtniskirche in Mariendorf. Wie die Stiftung am Mittwoch in Bonn bekannt gab, stellt sie in diesem Jahr 20 000 Euro für die Sanierung zur Verfügung. Die Kirche wird für besondere Gottesdienste etwa zu historischen Gedenktagen sowie als Bildungsstätte genutzt. Nach Kirchenangaben sind noch 1,8 Millionen Euro erforderlich, um Fassade, Dach und Fenster zu sichern. Dafür gibt es auch Bundes- und Landesmittel. Der von 1933 bis 1935 errichtete Bau ist auch als „Berliner Nazi-Kirche“ bekannt. So findet sich am Taufbecken die Darstellung eines SA-Mannes, zudem sind Wandkacheln mit Stahlhelmen geschmückt. Seit 2009 entwickelt die „Stattbau Stadtentwicklungsgesellschaft mbH“ ein Betreiberkonzept für das Gebäude. So sind Konzerte, Theateraufführungen und Ausstellungen geplant, aber auch kommerzielle Messen und Tagungen. KNA

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