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Oranienburg rechnet

mit weiteren Bombenfunden



Oranienburg - Am Bahnhof von Oranienburg im Landkreis Oberhavel ist der chemische Langzeitzünder einer 250-Kilogramm-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gesprengt worden. Der Zünder war vor einer Woche auf dem Bahnhofsgelände neben einer zerschellten Bombe gefunden worden. Da er nicht mehr mit den Sprengstoffresten verbunden war, konnte der Sperrkreis klein gehalten werden. Nur etwa 100 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen. In Oranienburg werden immer wieder Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden; seit der Wende war die Sprengung des Zünders die 139. Entschärfung oder Sprengung einer Fliegerbombe in Oranienburg. „Wir rechnen damit, dass in den nächsten Monaten noch häufiger Bomben entschärft oder gesprengt werden als bisher“, sagte Stadtsprecher Björn Lüttmann. Denn im Zuge der Bauarbeiten an der Bahnstrecke nach Rostock habe die Deutsche Bahn begonnen, das Gelände rund um den Bahnhof systematisch nach Sprengkörpern abzusuchen. „Der Bahnhof war im Krieg ein Bombardierungsschwerpunkt“, erläuterte Lüttmann. Und da er mitten in der Stadt liege, seien die häufigen Räumungen unvermeidbar. dapd

Zahl der Baugenehmigungen

sinkt

Berlin/Potsdam - Die Zahl der Baugenehmigungen in Berlin-Brandenburg ist in den ersten sieben Monaten dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurückgegangen. In Berlin wurden 6,2 Prozent weniger Genehmigungen erteilt, und in Brandenburg sank die Zahl um 4,7 Prozent, wie der Bauindustrieverband am Freitag mitteilte. Vor allem im Wirtschafts- und Straßenbau seien die Aufträge stark zurückgegangen. Lediglich bei den Baugenehmigungen für neue Wohnungen in Mehrfamilienhäusern wurde eine Zunahme verzeichnet. dapd

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