NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Sonntagsverkauf

zum Festival of Lights

Alle Berliner Läden dürfen am Sonntag anlässlich des „Festival of Lights“ von 13 bis 20 Uhr öffnen. Die meisten verkaufen bis 18 Uhr, darunter die Shoppingcenter, das KaDeWe, Karstadt- und Kaufhof-Filialen, das Kulturkaufhaus Dussmann und die Galeries Lafayette. Bis 20 Uhr öffnet unter anderem das Steglitzer Center „Boulevard Berlin“ inklusive Karstadt. Außerdem hat Arbeitssenatorin Dilek Kolat (SPD) am Montag acht verkaufsoffene Sonntage für 2013 bekannt gegeben. Anlässe sind die Internationale Grüne Woche (27. Januar), das Theatertreffen (5. Mai), die Internationale Funkausstellung (8. September), die Berlin Art Week (22. September), das Festival of Lights (20. Oktober) und das Jazzfest (3. November) sowie im Advent (8. und 22. Dezember) die mehr als 50 Weihnachtsmärkte und das Synagogenmusikfestival Louis-Lewandowski-Tage. In diesem Jahr folgen auf den 21. Oktober noch Sonntagsverkäufe am 4. November sowie am 9. und 23. Dezember. CD

Behinderten Hertha-Fan attackiert:

Polizei findet weitere Zeugen

Nach dem Übergriff auf einen behinderten Hertha-Fan auf dem S-Bahnhof Olympiastadion hat die Polizei vier Zeugen ermittelt. Es sei möglich, dass die Männer die Tat beobachtet hätten, sagte ein Polizeisprecher. Dass die Hinweise zur Ergreifung der Täter führen, sei aber eher unwahrscheinlich. Einer von ihnen hatte sich bereits am Freitag gemeldet, nachdem die Polizei mit Bildern aus einer Überwachungskamera nach Zeugen gesucht hatte. Der Übergriff ereignete sich am 26. September nach dem Fußball-Zweitligaspiel zwischen Hertha BSC und Dynamo Dresden. Mehrere Täter hatten den Hertha-Fan mit Down-Syndrom nach Abpfiff geschlagen und mit einem eng um den Hals geknoteten Schal zurückgelassen. Der 31-Jährige war nahezu bewusstlos, als er von Polizisten auf dem Bahnsteig gefunden wurde. dapd

Nigerianische Botschaft

von Asylbewerbern besetzt

Etwa 20 Menschen sind Montagmittag für zwei Stunden in die nigerianische Botschaft eingedrungen. Sie haben gegen die Abschiebung von Flüchtlingen protestiert. Die Polizei setzte Pfefferspray ein und führte die Besetzer aus dem Haus. Es gab vereinzelte Festnahmen, und Anzeigen wegen Hausfriedensbruchs und Widerstand gegen Vollzugsbeamte. Bei den Aktivisten handele es sich um Flüchtlinge, die in einem Protestcamp in Kreuzberg ausharren. „Wir sind hier, weil die Botschaft am effektivsten mit dem deutschen Staat zusammenarbeitet und die meisten Abschiebungen nach Afrika hier abgewickelt werden“, sagte der Sprecher des Aktionsbündnisses „Refugee Protest March“, Thomas Ndindah. Nach Angaben der Polizei versammelten sich etwa 40 weitere Menschen vor dem Gebäude. 80 Protestierer schlossen sich ihnen an und zogen in einem spontanen Demonstrationszug zum Oranienplatz und später zum Polizeigebäude am Platz der Luftbrücke. Zwischenfälle gab es nicht. KH

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