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Autofahrer bremst BVG-Bus aus: 

Schwangere in Klinik



Ein rücksichtsloser Autofahrer hat am Samstagabend beim Spurwechsel einen BVG-Bus in der Schwedenstraße in Wedding zu einer Vollbremsung genötigt. Der Opel-Fahrer fuhr weiter. Dabei stürzten vier Erwachsene und zwei Kleinkinder und verletzten sich. Eine 27-Jährige, die im sechsten Monat schwanger ist, wurde zur Beobachtung in eine Klinik gebracht. Auch ein Kinderwagen stürzte um, ein zweijähriger Junge wurde dabei leicht verletzt. Eine Mutter stürzte mit einem ein Jahr alten Kind zu Boden. Dem Vernehmen nach konnte der Busfahrer sich das Kennzeichen des Opels merken, die Polizei kennt also den Halter des Wagens. Derzeit wird ermittelt, wer den Wagen gefahren hat. In den Jahren 2002 und 2003 waren bei ähnlichen Unfällen zwei ältere Frauen ums Leben gekommen. Nach den Beförderungsbedingungen der BVG ist jeder Fahrgast verpflichtet, „sich stets festen Halt zu verschaffen“. Ha

Polizei nimmt mutmaßliche Diebe

des Leichentransporters fest

Eine Woche nach dem Diebstahl eines Lieferwagens mit zwölf Leichen hat die polnische Polizei zwei Verdächtige festgenommen. Gegen sie wurde Haftbefehl erlassen, teilte die Polizei in Posen am Sonntag mit. Der Wagen mit den Särgen wurde noch nicht gefunden. Nach zwei weiteren, einschlägig bekannten Männern fahndet die polnische Polizei jetzt mit Fotos. Eine Belohnung von umgerechnet 1200 Euro wurde ausgesetzt. Die Täter sollen in der Nacht zu Montag noch zwei weitere Lieferwagen in Hoppegarten gestohlen haben, bislang ist erst ein Wagen wieder aufgefunden worden. Die Leichen sollten in ein Krematorium in Meißen zur Einäscherung gebracht werden. Die Bestattungsfirma war für den pietätlosen Massentransport in einem Lastwagen heftig kritisiert worden. Ha

Streit am Montgolfier-Gymnasium soll beigelegt werden

Der Konflikt um die Schulleiterin des Gebrüder-Montgolfier-Gymnasiums in Johannisthal soll am heutigen Montag gelöst werden. Nach Informationen des Tagesspiegel hat sich Bildungsstaatssekretär Mark Rackles (SPD) um 7.15 Uhr angemeldet, um dem Kollegium die Entscheidung der Behörde mitzuteilen. Als eine Option gilt, dass der Direktorin ein anderer Posten angeboten wird. Die Frau gilt als pädagogisch versiert, aber problematisch im Umgang. Als sie nach langer Krankheit zu Schuljahresbeginn an die Schule zurückkehrte, meldeten sich elf Lehrer krank, woraufhin Rackles ihr zwei Krisenmanager an die Seite stellte. Da das Verhältnis zu weiten Teilen des Kollegiums schon vorher zerrüttet war, wurde der Schulaufsicht vorgeworfen, nicht rechtzeitig eine neue Verwendung für die genesene Direktorin gefunden zu haben. Ob ihr Stellvertreter den Posten bekommt oder sie überraschenderweise doch bleibt, war nicht zu erfahren. sve

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