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Mord an Ehefrau in Seoul:

Chemiker gestand Tötung



Berlin - Ein 49-jähriger Chemiker hatte seiner Ehefrau jahrelang beruflichen Erfolg und Reichtum vorgetäuscht, um nicht als Versager vor ihr zu stehen. Als seine Lügen aufzufliegen drohten, wurde der Berliner in einem Hotel in Seoul (Südkorea) zum Verbrecher. „Ich habe meine Frau erdrosselt“, gestand er am Montag im Prozess wegen Mordes. Seine Ja-Sagerei zu ihren finanziellen Ansprüchen und die ständigen Lügen hätten zu der Tat am 22. Dezember 2011 geführt. Der Arbeitslose hatte der gebürtigen Koreanerin Börsengewinne in Millionenhöhe vorgegaukelt. Am Ende habe er keinen Ausweg mehr gesehen. „Ich wollte ihr die Enttäuschung und mir ihre Wutausbrüche ersparen.“ Nach 20 Jahren Ehe habe er seine Frau mit einer Schnur getötet. Danach flog er nach Berlin, stellte sich. K.G.

Missbrauch einer Dreijährigen:

Sexualtäter erneut vor Gericht

Berlin - Der Sexualstraftäter war drei Monate in Freiheit, als er laut Anklage rückfällig wurde: Wegen Missbrauchs eines dreieinhalb Jahre alten Mädchens muss sich der 25-jährige Andre R. seit Montag vor dem Landgericht verantworten. Er soll sich am Nachmittag des 13. Mai 2012 in einer Neuköllner Wohnung an der Tochter einer Bekannten vergangen haben. Der Angeklagte verweigerte zunächst die Aussage. Er war im November 2008 wegen zweifachen Kindesmissbrauchs verurteilt worden. Nach 18 Monaten Gefängnis stand der Mann aus Zehlendorf unter Führungsaufsicht. Das Landgericht hatte ihm jeglichen Kontakt zu Kindern und Jugendlichen, die nicht zur eigenen Familie gehören, verboten. Der Prozess wird am Montag fortgesetzt. K.G.

Supermarkt großflächig

mit Hakenkreuzen beschmiert

Fürstenwalde - Ein Einkaufsmarkt in Fürstenwalde (Oder-Spree) ist großflächig mit mehreren Hakenkreuzen und rechten Parolen beschmiert worden. Die Zeichen seien am Montagmorgen festgestellt worden, sagte ein Sprecher der Polizei. Ein Unbekannter hatte die Wand auf einer Fläche von insgesamt 25 Metern Länge und zwei Metern Höhe beschmutzt. dapd

Europarc Dreilinden wächst:

50 000 Quadratmeter vermarktet

Kleinmachnow - Der Europarc Dreilinden in Kleinmachnow hat in diesem Jahr bereits eine Gesamtfläche von 50 000 Quadratmetern vermarktet. Damit seien 500 neue Arbeitsplätze verbunden, teilte ein Sprecher am Montag mit. Insgesamt seien jetzt 75 Prozent des Gewerbegebiets am ehemaligen Grenzübergang zwischen Potsdam und Berlin entwickelt. Das Investitionsvolumen belaufe sich mittlerweile auf mehr als 300 Millionen Euro.dapd

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