NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Mit dem Zug in knapp vier Stunden

nach München

Ende 2017 soll es soweit sein: München wird mit dem Zug in knapp vier Stunden erreicht werden können, gut zwei Stunden weniger als heute bei den schnellsten Verbindungen. Dann soll die Neubaustrecke zwischen Erfurt und Ebensfeld bei Nürnberg durch den Thüringer Wald in Betrieb gehen. Bereits Ende 2015 soll sich nach Angaben der Bahn mit der Aufnahme der Fahrten auf der Neubaustrecke Halle/Leipzig–Erfurt auch die Reisezeit zwischen Berlin und Erfurt um etwa eine Stunde auf eineinhalb Stunden verkürzen. Der Ausbau für den Schnellverkehr zwischen Berlin und Nürnberg soll rund zehn Milliarden Euro kosten. kt

Flughafengesellschaft schließt Medienvertreter von Rundgang aus

Der Vorsitzende des Untersuchungsausschusses zum BER-Debakel, Martin Delius (Piratenpartei), hat die Flughafengesellschaft dafür kritisiert, dass bei einem geplanten Besuch der BER-Baustelle – anders als zuerst vom Ausschuss angekündigt – keine Medienvertreter teilnehmen dürfen. Die Entscheidung sei „vollkommen unverständlich“, sagte Delius. Flughafensprecher Ralf Kunkel sagte, der Ausschuss solle sich ein Bild vom Stand der Bauarbeiten machen; einen „Medienrummel“ lehne die Gesellschaft ab. kt/lvt

Schüsse nahe der Sonnenallee: Mann schwer verletzt

In Neukölln ist gestern gegen 20 Uhr eine Person schwer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei hatte es in der Reuterstraße nahe der Sonnenallee eine Auseinandersetzung auf der Straße gegeben, bei der Schüsse fielen. Der im Hüftbereich Verletzte wurde im Rettungswagen in Begleitung eines Notarztes ins Krankenhaus gebracht. Über seine Identität und über Hintergründe der Tat konnte die Polizei bei Redaktionsschluss noch keine Auskünfte geben. das

Diskobesucher misshandelt:

Türsteher bestreiten Vorwürfe

Zwei Türsteher müssen sich als mutmaßliche Schläger vor einem Amtsgericht verantworten. Sieben Übergriffe auf Gäste der Charlottenburger Diskothek Q-Dorf wirft die Staatsanwaltschaft den 35- und 37-Jährigen vor. Zwei Männer sollen bis zur Bewusstlosigkeit geschlagen und getreten worden sein. Über ihre Verteidiger bestritten die Türsteher am Montag brutale Misshandlungen. Für die Täterschaft gebe es keine Anhaltspunkte. Die Beweislage ist schwierig. Ein 23-jähriger Lehrling zog seine Anschuldigung zurück, er sei im Juni 2011 mit Quarzhandschuhen und Totschläger traktiert worden. „Ich wurde nicht geschlagen“, sagte der Zeuge. Er habe solche Waffen auch nicht gesehen. Als er nach einem Streit vor der Disko gegenüber Polizisten aussagte, sei er betrunken gewesen. Ein Student, der eine Gehirnerschütterung erlitten hatte, bestätigte zwar Faustschläge. Er hatte die Angeklagten jedoch nicht als Täter wiedererkannt. Der Prozess geht am 19. November weiter. K.G

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