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RWE verkauft Anteil

an Berliner Wasserbetrieben



Der Essener Energiekonzern RWE hat seinen Anteil an den Berliner Wasserbetrieben verkauft. Er wurde rückwirkend zum 1. Januar für einen Gesamtbetrag von rund 658 Millionen Euro vom Land Berlin übernommen, wie RWE am Dienstag mitteilte. Einziger privater Anteilseigner (24,95 Prozent) an dem ehemals landeseigenen Unternehmen ist jetzt der französische Konzern Veolia, mit dem Berlin über die künftige Zusammenarbeit verhandelt. Das Abgeordnetenhaus hatte dem Geschäft mit den Stimmen der SPD/CDU-Koalition zugestimmt. Auch der RWE-Aufsichtsrat und die Kartellbehörden segneten den Verkauf ab, auf den vor allem die SPD gedrängt hatte. Hintergrund war, dass nach der Teilprivatisierung 1999 die Wasserpreise deutlich gestiegen waren. Das Bundeskartellamt verfügte eine Senkung der Trinkwassertarife um bis zu 18 Prozent. dapd

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