NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Weiteres Frühgeborenes

mit Serratien-Infektion operiert



Das Frühchen, das in den von Serratia-Infektionen betroffenen neonatologischen Stationen der Charité auf dem Campus Virchow in Wedding am Donnerstag operiert worden ist, wird weiter intensivmedizinisch etwa mit Bluttransfusionen versorgt. Das extrem unreife Frühgeborene musste nach Angaben von Charité-Sprecherin Manuela Zingl wegen seiner seit der Geburt anhaltenden Darmproblemen operiert werden. Zingl zufolge ist am Freitag eines mit Serratienkeimen besiedeltes Neugeborenes vom Deutschen Herzzentrum wieder an die Charité zurückverlegt worden. Somit werden derzeit insgesamt acht mit den Darmkeimen besiedelte Kinder in den beiden betroffenen Neonatologie-Stationen der Weddinger Klinik beobachtet. Von den sechs infizierten und seither mit Antibiotika behandelten Kindern sind fünf stabil. Es seien auch keine neuen Fälle aufgetreten. Zuletzt hatten Spezialisten des Herzzentrums am 26. Oktober ein von Keimen besiedeltes Baby auf der Charité-Neonatologie operiert. Der Patient war zu klein und schwach, um ihn an eine Herz-Lungen-Maschine anzuschließen, man wollte ihm laut Charité den Transport ersparen. Die Charité wollte am Wochenende die Reihe der zuletzt täglich herausgegebenen Serratien-Informationen infolge des Todesfalles eines Frühchens im nebenan gelegenen Herzzentrum nunmehr beenden. kög

Zwei Radfahrer

bei Unfällen verletzt

Bei zwei Verkehrsunfällen sind am Freitagabend und in der Nacht zu Sonnabend zwei Radfahrer verletzt worden. In Spandau übersah ein Autofahrer beim Einbiegen in den Brunsbütteler Damm einen 30-Jährigen, der mit seinem Rad Vorfahrt hatte. In Prenzlauer Berg fuhr eine 40-Jährige unachtsam vom Gehweg auf die Lychener Straße und wurde dort von einem Auto erfasst. Nach Polizeiangaben war die Unfallverursacherin alkoholisiert. Beide erlitten schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen. Ha

Freiwillige Helfer für Besucher

von Weihnachtsmärkten gesucht

Gemeinsam mit den Betreibern der großen Weihnachtsmärkte plant die Stadtentwicklungsverwaltung die Kampagne „Berliner Weihnachtsengel“, um auch eingeschränkt mobilen Besuchern den Besuch der Märkte zu ermöglichen. Ein erstes Treffen ist an diesem Sonntag für 11.30 Uhr in der „Salzburger Schmankerl-Hüttn“ am Potsdamer Platz geplant. Dort will Staatssekretär Ephraim Gothe (SPD) die Ehrenamtler begrüßen. Sie müssen mindestens 16 Jahre alt und zwischen 26. November und 31. Dezember tage- oder stundenweise verfügbar sein. Sie sollen beispielsweise Menschen mit Rollatoren, Rollstühlen oder mit Sehproblemen helfen, für die die Märkte erfahrungsgemäß schwer zugänglich sind. Die Betreiber wollen den Helfern nicht nur einheitliche Jacken zur Verfügung stellen, sondern sie während der Einsatzzeit auch kostenfrei mit Speisen und Getränken versorgen. Auch sind die Helfer versichert. obs

Anmeldung und Infos über Christian Schulze („Weihnachtszauber Gendarmenmarkt“), Tel.: (030) 209 126-31 / -32 oder per Mail: pr@weihnachtsmarkt-berlin.de

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