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Auflösung von Arbeitszeitkonten bereitet Bildungsbehörde Probleme



Die seit 2003 von Berlins Lehrern geleistete Mehrarbeit soll nicht mehr auf Arbeitszeitkonten angesammelt werden. Dieser Plan der Koalition stellt die Bildungsverwaltung vor Probleme. Zum einen muss sie die erworbenen „Guthaben“ zurückgeben. Zum anderen muss sie verhindern, dass die Konten weiter wachsen. Der erste Teil der Aufgabe scheint laut GEW möglich, weil die Bildungsverwaltung angeboten hat, einen finanziellen Ausgleich zu zahlen oder in den letzten Dienstjahren mehrere Entlastungsstunden zu geben. Mehr Probleme bereitet die Frage, wie das weitere Wachsen der Konten vermieden werden kann. Es geht um ein Volumen von rund 650 Stellen pro Jahr, das von den Lehrern zusätzlich gearbeitet wird. Der Senat will diese Stellen nicht finanzieren, weil dies 32 Millionen Euro kosten würde. Er schlägt vor, nur einen Teil der Mehrarbeit zurückzunehmen. Dafür würde er eine Altersermäßigung von einer Stunde gewähren oder allen Grundschullehrern eine Stunde erlassen. Dies lehnt die GEW, wie berichtet, als unzureichend ab. Sie fordert, dass alle Lehrer eine Stunde weniger unterrichten müssen und hat die Gespräche mit dem Senat abgebrochen. sve

Autofahrer riss Tür auf: 

Radfahrer starb an den Unfallfolgen

Zwei Tage nach einem Verkehrsunfall ist ein 64-jähriger Radfahrer am Dienstagabend in einem Krankenhaus gestorben. Der Mann war am Sonntag in eine Autotür gefahren, die ein 54-Jähriger aufgerissen hatte. Laut Polizei hatte der Autofahrer in der Oranienburger Straße in Wittenau seinen VW abgestellt und wollte aussteigen. Der Radfahrer konnte nicht ausweichen, prallte gegen die Tür und stürzte. Er erlitt schwerste Kopfverletzungen, an denen er starb. Einen Helm trug der 64-Jährige nicht. Ha

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