NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Streit in libyscher Botschaft:

Mann in Oberschenkel gestochen



Nach einem Streit am Dienstag in der libyschen Botschaft in Dahlem sind sieben Menschen verletzt worden – einer davon schwer. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei waren mehrere Mitarbeiter der Botschaft – allerdings keine Diplomaten in Führungsfunktionen – kurz nach 10 Uhr in eine Auseinandersetzung mit Besuchern geraten und prügelten sich. Dabei stach ein Mann einem anderen mit einer Schere in den Oberschenkel. Der Tatverdächtige flüchtete zunächst, konnte aber von einem Polizisten festgehalten werden, sagte ein Polizeisprecher. Da der Mann über „Krampferscheinungen“ klagte, sei er vorsorglich in eine Klinik gebracht worden. Nachdem bei ihm nichts festgestellt worden sei, wurde er festgenommen. Die Hintergründe des Streits sind noch unklar. Es soll aber um Geld gegangen sein. das/tabu

Polizist bei Einsatz angefahren

und schwer verletzt

Ein 52-jähriger Polizeibeamter ist Dienstag früh bei einem Einsatz von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Der Obermeister wollte gegen 5.15 Uhr die Friedrichshagener Straße in Köpenick überqueren, um mit dem Fahrer eines Sattelschleppers zu sprechen, der dort mit eingeschaltetem Warnblinklicht stand. Dabei erfasste ein 62-jähriger Autofahrer den Beamten. Der Polizist erlitt mehrere Knochenbrüche. tabu

Autofahrer flüchtet

nach Unfall mit Kind

Bei einem Verkehrsunfall ist ein 13-jähriger Junge in Buckow verletzt worden. Der Autofahrer, der in den Zusammenstoß verwickelt war, entfernte sich vom Unfallort, ohne seine Personalien zu hinterlassen. Den Ermittlungen zufolge hatte das Kind am Montagabend gegen 20.30 Uhr die Fahrbahn des Buckower Damms betreten. Dabei übersah es wohl den Pkw, wich dem Wagen aus, stürzte und prallte gegen das Auto. dapd

Caritas eröffnet Notübernachtung

für Obdachlose

Die Caritas eröffnet am Donnerstag eine neue Notübernachtung in der Residenzstraße 90 in Wedding. In den Wintermonaten können dort bis zu 15 obdachlose Menschen unterkommen. Insgesamt gibt es im Rahmen der Berliner „Kältehilfe“ rund 30 Notübernachtungen und Nachtcafes. In der Stadt sind nach Angaben der Caritas rund 11 000 Menschen wohnungslos. Viele von ihnen leben auf der Straße. Für sie unterhält die Caritas auch ein „Arztmobil“, das durch Spenden finanziert ist. KNA

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