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SEK-Kameradschaft will sich

in „Hilfsfonds“ umbenennen



Der von aktiven und ehemaligen Mitgliedern des Berliner Spezialeinsatzkommandos gegründete Verein „SEK Berlin – Kameradschaft“ soll einen neuen Namen erhalten. Der Verein war wie berichtet in die Kritik geraten, da sich auch viele rechtsextreme Gruppen Kameradschaften nennen. Unter anderen hatte der frühere Polizeipräsident Klaus Hübner den Namen bemängelt, auch Polizei-Vizepräsidentin Margarete Koppers hatte eine Namensänderung empfohlen. Der Begriff „Kameradschaft“ solle nun durch das Wort „Hilfsfonds“ ersetzt werden, teilte der Verein mit. Der Verein will sich um verletzte und ehemalige SEK-Kräfte kümmern und für den Polizeiberuf werben. Im Vereinsregister ist der Name noch nicht verändert worden. gn

Geldstrafe nach Unfalltod

eines Motorradfahrers

Der Autofahrer hatte das Tempo des Motorradfahrers falsch eingeschätzt: Nach einem tödlichen Unfall beim Linksabbiegen muss ein Krankenpfleger 1200 Euro Strafe zahlen. Der 30-Jährige hatte den Motorradfahrer erfasst, als er am 22. Oktober 2011 mit seinem Renault in die Dallgower Straße in Spandau abbog. Allerdings treffe den Motorradfahrer wegen seines viel zu hohen Tempos die überwiegende Schuld, begründete ein Verkehrsgericht am Dienstag die relativ milde Strafe. Der Krankenpfleger wollte bei grüner Ampel abbiegen, sah die beiden entgegenkommenden Motorräder, sie schienen ihm jedoch weit genug entfernt. Doch einer der beiden Fahrer beschleunigte und war mit bis zu 90 statt 50 Stundenkilometer unterwegs, so dass der Abbiegende den Zweiradfahrer erfasste. Der Angeklagte habe es versäumt, den Gegenverkehr ausreichend zu beachten, hieß es in der Begründung. K.G.

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