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Auftritt des iranischen Botschafters:

Kritik an Viadrina-Universität

Frankfurt (Oder) -Heftige Proteste hat der Auftritt des iranischen Botschafters Ali Reza Sheikh Attar an die Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) ausgelöst. Attar eröffnete dort am Donnerstagabend eine Ausstellung über eine Studienreise von Viadrina-Studenten auf den Spuren frühgeschichtlicher Hochkulturen durch den Iran. Vertreter der Universität zeigten Verständnis für die Kritik, verwiesen aber auf die Notwendigkeit eines kulturellen Dialogs. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte hatte die Einladung des Botschafters in einem offenen Brief an Viadrina-Präsident Gunter Pleuger als „Skandal“ bezeichnet. Attar vertrete ein menschenverachtendes Regimes und gelte als Vertrauter von Irans Präsident Ahmadinedschad. „Das Hofieren von Vertretern diktatorischer Staaten durch brandenburgische Institutionen ist eine Schande“, sagte CDU-Fraktionschef Dieter Dombrowski. Der Empfang sei ein „Schlag ins Gesicht der Opfer des Mullah-Regimes“. dapd/dpa

Vorwürfe gegen Bestattungsfirma

nach Leichendiebstahl erhoben

Frankfurt (Oder) - Es gibt Aufregung um die Begleitumstände des Diebstahls eines Transporters mit zwölf Leichen in Hoppegarten. Der Polizei liege eine Anzeige gegen ein Bestattungsunternehmen vor, sagte ein Polizeisprecher. Dabei gehe es um den Vorwurf nicht erbrachter Leistungen. „Wir prüfen, ob wir ebenfalls Anzeige erstatten“, sagte der Obermeister der Berlin-Brandenburger Bestatterinnung, Rüdiger Kußerow, der „Märkischen Oderzeitung“. Hintergrund seien Angaben einer Hinterbliebenen, wonach sie 500 Euro für einen Sarg zur Einäscherung bezahlt habe. Stattdessen habe sich ihr verstorbener Angehöriger in einer Holzkiste wiedergefunden. Der Transporter mit den zwölf Leichen, die zur Einäscherung gebracht werden sollten, war Mitte Oktober gestohlen worden. Die einfachen Holzsärge wurden in Polen gefunden und später nach Deutschland zurückgebracht. Der Bundesverband Deutscher Bestatter sprach von „pietätlosen Massentransporten“.dapd

Meistbefahrene märkische Landesstraße jetzt vierspurig

Hönow - Die Landstraße vom östlichen Berliner Ring A 10 nach Hönow ist vierspurig ausgebaut worden. Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger (SPD) gibt den Abschnitt am Freitag (11 Uhr) nach knapp anderthalbjähriger Bauzeit frei. Die L 33 ist den Angaben zufolge zwischen der Autobahnabfahrt Marzahn und Hönow die am meisten befahrene Landesstraße in Brandenburg. In die 2,8 Kilometer lange Ausbaustrecke flossen den Angaben zufolge 4,8 Millionen Euro aus EU- und Landesmitteln. dapd

Menschliche Überreste nach Brand

eines Eberswalder Hauses entdeckt

Eberswalde - Nach dem Brand eines Hauses wird der 73-jährige Hausbesitzer vermisst. Mithilfe eines Polizeihundes wurden am Donnerstag im Erdgeschoss der einsturzgefährdeten Ruine Leichenteile gefunden. Bisher konnten sie allerdings noch nicht zugeordnet werden. Das Feuer war am Mittwoch aus unbekannter Ursache ausgebrochen. dapd

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