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Brutaler Überfall auf Künstler

bleibt ungesühnt

Nach dem brutalen Überfall auf einen Künstler ist ein 30-Jähriger wegen Diebstahls zu 18 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Dem Angeklagten war ursprünglich versuchter Raubmord vorgeworfen worden. Ihm sei jedoch nicht nachzuweisen, dass er für die schweren Verletzungen des Opfers verantwortlich sei, hieß es am Dienstag im Urteil des Landgerichts Berlin. Nachzuweisen war nur, dass der Angeklagte den Mann „ausplünderte“. Im November 2010 war der Künstler im Stadtteil Karlshorst durch Schläge und Tritte gegen den Kopf lebensgefährlich verletzt worden. Ehering und Rucksack des 49-Jährigen wurden später beim Angeklagten gefunden. Wegen erheblichen Alkoholkonsums hatten beide Männer keine Erinnerung an das Geschehen. dapd

Anrainer des Olivaer Platzes

gehen gegen Baustadtrat vor

Im Streit um die geplante Umgestaltung des Olivaer Platzes in Wilmersdorf haben dort ansässige Rechtsanwälte eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Bezirksbaustadtrat Marc Schulte (SPD) gestellt. Die angekündigte „Entwidmung“ des Parkplatzes sei rechtswidrig, wenn nicht zuvor der Bebauungsplan geändert werde, schrieben die Anwälte Philipp Spiller und Michael Bärlein. Sie gehören zu den Gründern der Initiative „Parkhausoase Olivaer Platz“ und haben auch schon eine Klage gegen den Wegfall der 123 Stellplätze angekündigt. Als möglichen Ersatz schlagen sie eine Tiefgarage vor. Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann (SPD) reagierte gelassen auf die aktuelle Beschwerde: Sie sei „undramatisch und voraussichtlich unbegründet“, Schulte setze nur den Willen der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) um. CD

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