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Fahnder zerschlagen Banden von Kaffee- und Zigarettenschmugglern



Zoll- und Polizeifahnder haben mit Großrazzien zwei Banden zerschlagen, die Kaffee und Zigaretten in riesigen Mengen unter anderem nach Berlin geschmuggelt haben. Die Kaffeebande soll seit Juni 2011 440 Tonnen unversteuerten Röstkaffee aus den Beneluxstaaten nach Deutschland geschafft haben. Im Zuge der Ermittlungen wurden bereits am 7. November 18 Objekte im Raum Berlin sowie in Köln, Duisburg, Münster, Hürth und Ahaus durchsucht. Zwei Männer wurden in Berlin und Köln verhaftet. In Berlin entdeckten die Fahnder zudem 17 100 Flaschen mit unversteuertem Wodka der Marke „V24“, der im Verdacht steht, mit Methylalkohol verunreinigt zu sein. Montagabend gingen zudem 170 Beamte am S-Bahnhof Schöneweide in Treptow gegen vietnamesische Zigarettenhändler vor. Fünf Männer wurden festgenommen, darunter zwei Polen. Diese sollen den Zigarettennachschub von ihrer Heimat illegal nach Berlin gebracht haben. dapd/cs

Nach Überfall auf Rabbiner: Polizei befragt mutmaßlichen Zeugen

Drei Monate nach dem Überfall auf den Rabbiner Daniel Alter in Friedenau gibt es nun offenbar erstmals eine heiße Spur. Laut rbb-Abendschau haben Beamte des Landeskriminalamtes am Dienstag einen mutmaßlichen Zeugen der Tat befragt. Es soll sich um einen 14-jährigen Jungen aus der Nachbarschaft des Rabbiners handeln, der möglicherweise den Übergriff auf den jüdischen Geistlichen mit seinem Handy gefilmt hat. Deshalb soll auch die elterliche Wohnung des Jungen durchsucht worden sein. Die Staatsanwaltschaft war am späten Abend dazu nicht mehr erreichbar. Wie berichtet, hatten unbekannte Jugendliche den Rabbiner am 28. August im Beisein seiner siebenjährigen Tochter gefragt: „Bist Du Jude?“ Danach schlugen sie auf ihn ein. cs

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