NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Wieder großer Chanukka-Leuchter

am Brandenburger Tor



Am Brandenburger Tor wird am Freitag einer der größten Chanukka-Leuchter bundesweit aufgestellt. Der achtarmige Leuchter ist sechs Meter hoch, wie das Jüdische Bildungszentrum der Wohlfahrtsorganisation Chabad Lubawitsch ankündigte. Am Sonnabend beginnt das achttägige jüdische Lichterfest. Ähnliche Leuchter werden vor dem Weißen Haus in Washington und auf dem Roten Platz in Moskau aufgestellt. KNA

Nach Hassattacke:

Hundehalter helfen sich selbst

Wegen des vereitelten Hundeköder-Anschlags in der Sigmaringer Straße in Wilmersdorf sieht die Polizei keine weiteren Ermittlungsansätze. Wie berichtet, wurde am Mittwoch eine 50- bis 60-jährige Radfahrerin beobachtet, wie sie mit Rasierklingen versetzte Fleischbällchen auf dem Gehweg verteilte. Die Polizei nahm eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz auf. Ohne weitere Hinweise könne man aber nichts unternehmen, sagte ein Sprecher am Donnerstag. In Hundehalterkreisen hat sich die Nachricht über GPS-Warnsysteme wie den Giftköderradar verbreitet, in der Nachbarschaft verteilte die Zeugin Handzettel, um Hundehalter zu warnen. Ähnliche Vorfälle gab es bereits einige Male in Berlin. Erstmals aber konnte eine Täterin beobachtet werden. psi

Sozialer Träger will Tiergehege

in der Jungfernheide übernehmen

Da in Charlottenburg-Wilmersdorf aus Kostengründen über die Schließung des Tiergeheges im Volkspark Jungfernheide diskutiert wird, hat ein „seriöser Träger“ sein Interesse an der Übernahme signalisiert, wie der zuständige Stadtrat Marc Schulte (SPD) jetzt im BVV-Ausschuss für Grünflächen und Tiefbau sagte. Der mögliche Betreiber wolle unter anderem Behinderte beschäftigen, verlange aber eine finanzielle Beteiligung des Bezirks. Die BVV debattiert am 13. Dezember weiter über das Tiergehege. CD

Entscheidung zu Freibad in Moabit wegen Finanzierung vertagt

Ob neben dem Stadtbad Tiergarten in Moabit ein neues Außenbecken entsteht, will der Aufsichtsrat der Bäderbetriebe nun erst im Januar entscheiden. Das Problem liegt offenbar an der Zusage des Bezirks Mitte, über zehn Jahre ein mögliches Betriebsminus von bis 20 000 Euro im Jahr auszugleichen. Die Finanzverwaltung erlaube dies nicht, sagte ein Sprecher der Bäderbetriebe, auch weil der Bezirk für 2012/13 noch keinen Haushalt habe. Der Bezirk müsse das Problem lösen und seine Zusage schriftlich vorlegen, sonst gebe der Aufsichtsrat kein grünes Licht. Eine schnelle Zusage ist Voraussetzung dafür, dass der Bezirk beantragte Fördermittel bekommt. Die Stadtentwicklungsverwaltung verlange zudem, dass der Betrieb des Bads wirtschaftlich sei. Das ist laut den Bäderbetrieben der Fall, weil das 25-Meter-Becken nur 1,30 Meter tief sei. Es könnte 2014 eröffnen. spa

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