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Gericht: Schafherde wurde zu Recht in Staaken beschlagnahmt



Berlin - Ein tierischer Fall für das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg: Das Bezirksamt Spandau hatte im August 60 Schafe beschlagnahmt, die im Wald am Döberitzer Weg in Staaken, direkt an der Grenze zu Brandenburg, umhergrasten. Grund war eine Anzeige, weil die Tiere dort ohne Zaun und Wasser gehalten wurden und auch auf dem Grünstreifen der Heerstraße unterwegs waren. In einem Bescheid erklärte das Bezirksamt, der Schafhalter müsse den Verkauf der Tiere dulden, wenn er nicht eine andere Unterbringung vorweisen könne. Der Schäfer aber schaltete das Verwaltungsgericht ein, es verpflichtete das Bezirksamt, die Schafe nach Staaken zurückzubringen. Am Donnerstag hob das Oberverwaltungsgericht das Urteil – unanfechtbar – wieder auf. Das Bezirksamt habe rechtens gehandelt, die Schafhaltung am Döberitzer Weg sei nicht zulässig. Jetzt kann der Bezirk die Tiere verkaufen. axf

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