NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Sicherheitsbehörden warnen

vor rechtsextremen CDs

Berlin - In Berlin sind derzeit sechs rechtsextreme Musikbands aktiv. Angesichts der „konsequenten Verfolgung“ durch die Sicherheitsbehörden hätten sie ihre Strategie geändert, teilte der Verfassungsschutz mit. An die Stelle „von kompromissloser Verbreitung rechtsextremistischer Ideologie treten jetzt zunehmend kommerzielle Musikproduktionen“. Rassistische und antisemitische Aussagen würden verklausuliert, um Strafen vorzubeugen. Der Verfassungsschutz rechnet der rechtsextremen Musikszene in Berlin insgesamt 180 Personen zu, die als „aktionsorientiert“ eingestuft werden. Gewarnt wird zudem vor dem Plan der NPD-Jugendorganisation „Junge Nationaldemokraten“, im Januar eine neue „Schulhof-CD“ zu veröffentlichen. Weitere Informationen finden sich in der Infobroschüre „Rechtsextremistische Musik“, die der Verfassungsschutz aktualisiert hat. Das 58-seitige Heft steht auch im Internet (www.berlin.de/sen/inneres/verfassungsschutz). fan

Britische Touristin wurde

durch Stich schwer verletzt

Berlin - Unter noch ungeklärten Umständen wurde eine britische Touristin am Freitagabend am Potsdamer Platz durch einen Stich schwer verletzt. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatte sich die 22-Jährige nach dem Besuch des dortigen Weihnachtsmarktes gegen 19.10 Uhr von ihrer Gruppe getrennt. Etwa 40 Minuten später tauchte sie wieder auf und ging mit ihren Freunden in eine Bar, wo sie zusammenbrach. Die Feuerwehr brachte sie in ein Krankenhaus, wo sie wegen einer Bauchstichverletzung operiert werden musste. Lebensgefahr bestand nicht. Die Frau konnte noch nicht befragt werden, was passiert war. Tsp

Taxifahrerin in Grunewald

überfallen und beraubt

Berlin - Eine Taxifahrerin wurde in der Nacht zu Sonnabend in der Wangenheimstraße in Grunewald Opfer eines Überfalls. Gegen 4.45 Uhr hielt der auf der Rückbank sitzende Fahrgast der 64-Jährigen ein Messer an den Hals und forderte die Einnahmen. Durch eine Abwehrbewegung zog sich die Frau eine Schnittverletzung an einer Hand zu. Der Unbekannte flüchtete mit der Beute. Tsp

Streit zwischen Fußgänger und Radfahrer endete mit Messerstich

Berlin - Beim Streit mit einem Fußgänger erlitt ein 76-jähriger Radfahrer einen Stich in den Oberkörper. Laut Polizei hatte er den Mann am Sonnabend gegen 11.30 Uhr in Höhe des S-Bahnhofs Julius-Leber-Brücke in Schöneberg gestreift, als dieser die Straßenseite wechseln wollte. Der sich entzündende Streit wurde auf dem Bahnsteig fortgesetzt, wohin der Mann dem Radfahrer gefolgt war. Plötzlich zog er ein Messer, stach zu und floh. Lebensgefahr besteht nicht. Tsp

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