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Eisgefahr: Sperrung am Fernsehturm

Wegen herabstürzender Eisplatten wurde das Areal um den Fernsehturm am Alexanderplatz am frühen Sonntagabend von der Polizei gesperrt. Auch die Karl-Liebknecht-Straße zwischen Spandauer und Alexanderstraße sowie die Gontardstraße wurden gesperrt, die Tram fuhr im gefährdeten Bereich ohne Halt durch. Die südwestlichen Ausgänge des Bahnhofs wurden ebenfalls geschlossen. Laut Polizei hatten sich durch das Tauwetter Eisplatten von der Kugel des Turms gelöst und waren zu Boden gestürzt. Durch den Wind bestand auch die Gefahr, dass weiter entfernt befindliche Personen getroffen werden könnten. Von einer Entfernung des Eises durch die Höhenretter der Feuerwehr wurde verzichtet. Die Sperrungen sollten bis zum späten Abend dauern (Seite11). ac

Mann saß tot in der U-Bahn

Am frühen Sonnabend ist von Sicherheitspersonal der BVG ein Toter in einem Zug der U-Bahnlinie 8 entdeckt worden. Der 65-Jährige, möglicherweise ein Obdachloser, war von den BVG-Leuten angesprochen worden, sie hatten zunächst gedacht, er schlafe, und ihn vergeblich zu wecken versucht. Der Zug wurde an der Station Weinmeisterstraße gestoppt und ein Notarzt alarmiert, der aber nur noch den Tod des Mannes feststellen konnte. Hinweise auf ein Fremdverschulden gebe es nicht, eine Obduktion solle in den nächsten Tagen die Todesursache klären, hieß es am Sonntag bei der Polizei. Der Tote war um 5.38 Uhr entdeckt worden. Wie lange er tot im Wagen saß, ist unklar. Er wurde etwa zwei Stunden nach Betriebsbeginn entdeckt und muss in der Zwischenzeit zugestiegen sein. Dass er vorher im Wagen saß, schließt BVG-Sprecherin Petra Reetz aus. Die Züge würden vor Betriebsbeginn noch einmal gereinigt und kontrolliert. Tsp

Fontäne durch defekten Hydranten
Durch einen defekten Hydranten entstand in der Nacht zu Sonntag bei einem Feuerwehreinsatz am Neuköllner Weichselplatz eine haushohe Fontäne. Da sie zunächst nicht gestoppt werden konnte, fuhr ein Mannschaftswagen der Polizei über die Stelle im Leitungsnetz, aus der das Wasser herausschoss. Die Feuerwehr war gegen 3.30 Uhr zu einem Kellerbrand gerufen worden, durch den auch das Treppenhaus des Wohngebäudes verraucht war. Vier Personen wurden mit Fluchthauben aus dem Gebäude gerettet, 30 weitere Bewohner hatten sich selbst in Sicherheit gebracht. Tsp

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