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Brutaler Überfall am Alex: Angeklagter bestreitet Tat



Berlin - Der Täter schlug die Frau nieder und trat dann wuchtig auf ihren Kopf ein. Bilder aus einer Überwachungskamera am Bahnhof Alexanderplatz zeigen den brutalen Überfall am frühen Morgen des 23. Mai 2012. Die Frau erlitt lebensbedrohliche Verletzungen. Etwa einen Monat später wurde der 23-jährige Meikel K. verhaftet. Doch er bestreitet die Vorwürfe. „Ich war in der Wohnung meiner Mutter in Hellersdorf und habe geschlafen“, sagte er am Dienstag vor dem Landgericht. Die Staatsanwaltschaft wirft dem mehrfach wegen Gewaltdelikten vorbestraften K. einen versuchten Mord vor. Er soll sich geärgert haben, weil ihm die 35-jährige Frau versehentlich sein T-Shirt mit Blut befleckte. Aus „übersteigerter Wut“ habe er die ihm unbekannte Frau attackiert. K. aber wies auf Widersprüche zwischen Zeugenaussagen und seinem Aussehen. Er sehe dem Täter nur ähnlich, es liege eine Verwechslung vor. Der Prozess geht Dienstag weiter. K.G.

42-Jähriger soll Opfer

in Gartenlaube vergewaltigt haben

Berlin - Ein mutmaßlicher Vergewaltiger ist von der Polizei gefasst worden. Der 42-Jährige soll vorigen Freitag eine gleichaltrige Frau, die er flüchtig kannte, in eine Kleingarten-Laube in Hohenschönhausen gelockt und dort vergewaltigt haben. Anschließend schloss er die Frau ein. Sie konnte sich selbst befreien und lief auf die Straße. Dort halfen ihr Passanten. Die Polizei kam dem Verdächtigen rasch auf die Spur. Er wurde 1998 wegen sexueller Nötigung und gefährlicher Körperverletzung zu mehr als zwei Jahren Haft verurteilt. Gegen ihn wurde Haftbefehl erlassen. tabu

Erpresser drohte Zugkatastrophe an und nannte seinen Namen

Berlin - Ein gelernter Lokführer wurde aus Sicht der Staatsanwaltschaft vor einem Jahr zu einem Bahnerpresser. Der 37-Jährige, der im Februar und Juni per E-Mails mit Sprengstoffanschlägen gedroht haben soll, sitzt seit Dienstag auf der Anklagebank. Unter dem Pseudonym „Herr von B.“ soll er erst 14, dann 19 Millionen Euro gefordert haben. In E-Mails, die bei der Deutschen Bahn und Zeitungen eingingen, wurde eine Katastrophe mit vielen Todesopfern angedroht. Geld allerdings floss nicht. Schnell hatten die Fahnder Harald T. im Visier. Er ist seit Jahren immer wieder als Betrüger verurteilt worden. Als Freigänger soll er von Internetcafés aus die Erpresserschreiben verschickt haben. Die Polizei kam auf ihn als mutmaßlichen Täter, weil sein Name als einer der Empfänger in Mails auftauchte. Er wurde als Mittelsmann für die Geldübergabe benannt. Der Prozess geht am Donnerstag weiter. K.G.

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