NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Verbotene Partys mit Kindern:

Sexualtäter erneut vor Gericht

Drogenpartys mit Kindern brachten einen verurteilten Sexualstraftäter erneut vor Gericht. Der 33-Jährige hatte laut Anklage nach Verbüßung von sechs Jahren und drei Monaten Haft ab Frühjahr 2012 Minderjährige in seine Wohnung in Pankow eingeladen und ihnen Joints, Wasserpfeifen sowie Alkohol angeboten, obwohl ihm jeglicher Kontakt zu Kindern verboten worden war. Die Vorwürfe gab der Mann teilweise zu. Bei mehreren Partys habe es zwar Alkohol gegeben, allerdings hätten sich die Mädchen und Jungen zum Teil eigene Drogen mitgebracht. Der Prozess geht am Donnerstag weiter. K.G.

Aus Angst vor Obdachlosigkeit

den Enkel angeschossen

Seine Koffer waren gepackt, als der 60-Jährige zum Revolver griff. Er drückte ab, als sein Enkel das Zimmer betrat. „Ich hatte die Befürchtung, in ein Obdachlosenheim abgeschoben zu werden“, sagte der arbeitslose Augenoptiker am Dienstag im Prozess wegen versuchten Mordes. Niemals habe er jemanden in Gefahr bringen wollen. Nach sechs gemeinsamen Jahren in einem Einfamilienhaus in Rudow sollte der Mann ausziehen. Es sei einfach nicht mehr gegangen, sagte seine 42-jährige Tochter. Ihr Vater habe viel getrunken und jegliche Hilfe abgelehnt. Deshalb hätten sie ihn zu seinen 87-jährigen Eltern bringen wollen. Am Morgen kam der 20-jährige Enkel und rief: „Opa, jetzt geht’s los!“ Ohne Vorwarnung soll der Waffennarr abgedrückt haben. Der Prozess geht am Dienstag weiter. K.G.

Dilettantischer Bahnerpresser

muss für 15 Monate in Haft

Ein früherer Lokführer, der von der Bahn 19 Millionen Euro erpressen wollte, muss für 15 Monate in Haft. Die Richter sprachen den 37-Jährigen am Dienstag der versuchten Nötigung und der Störung des öffentlichen Friedens schuldig. „Die Tat war so dilettantisch, dass für jeden klar war, dass keine Gefahr bestand“, urteilte das Landgericht. Der wegen Betrugs Vorbestrafte hatte in E-Mails ein Zugunglück mit Toten angedroht. Laut Gutachten wollte der Vereinsamte vor allem Aufmerksamkeit erheischen. K.G.

Arbeiter stirbt bei Sturz

von einem Baugerüst

Auf einer Baustelle in Kreuzberg hat sich am Dienstag ein tödlicher Arbeitsunfall ereignet. Laut Polizei stürzte ein 48-Jähriger gegen 13 Uhr von einem vor einem Haus in der Großbeerenstraße aufgebauten Gerüst. Er hatte auf Höhe des dritten Stock gearbeitet und erlag noch am Ort seinen Verletzungen. Über die Ursache des Sturzes gab es keine Angaben. ac

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