NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Polizei hat erstes Fahndungsfoto

von Tunnelgangster



Nach dem Bankeinbruch in Steglitz fahndet die Polizei nun mit einem Foto nach einem der Tunnel-Gangster: Er soll den Garagenplatz gemietet haben, von wo der 45 Meter lange Tunnel zum Tresorraum gegraben worden war. Fast ein Jahr vor dem Einbruch in die Volksbank-Filiale an der Schlossstraße in der Nacht zum 14. Januar soll dieser Verdächtige mit einer gefälschten niederländischen Identitätskarte die Garage gemietet haben. Der Abgebildete gleiche dem Mieter, hieß es bei der Polizei. Bei dem Bau des Tunnels wurden etwa 1000 Holzwinkel verwendet. Die oft in Osteuropa verwendeten Winkel haben eine Schenkellänge von 140, eine Breite von 40 und eine Stärke von 20 Millimetern (Fotos unter: www.tagesspiegel.de/polizei). Die Polizei bittet Zeugen,, sich unter der Rufnummer 4664-945107 zu melden. tabu

„West Side Gallery“

wird im Sommer doch eröffnet

Im kommenden Sommer soll nun doch der Ausstellungsort West Side Gallery am Friedrichshainer Spreeufer eröffnet werden, wie der Kulturausschuss der BVV Friedrichshain-Kreuzberg gestern Abend beschlossen hat. In einer Abstimmung erzielten die Fraktionen der Grünen, Linke und Piraten die Mehrheit, wie die Grünen-Verordnete Kristine Jaath mitteilte. Die West Side Gallery bezeichnet die Rückseite der East Side Gallery, des 1300 Meter langen Mauerstreifen zwischen Spree und Mühlenstraße. Als erste Ausstellung ist eine Fotoausstellung des Fotografen Kai Wiedenhöfer geplant, der 35 Panoramafotos von Grenz- und Separationswällen aus aller Welt auf die Mauer kleben will. Die Fraktionen der CDU und SPD hatten gegen den Antrag der Grünen gestimmt – mit der Begründung, den Zustand der Mauer als Teil des Berliner Gedenkstättenkonzepts unverändert zu erhalten. sawe

Frau warf Hund aus dem Fenster:

Geldbuße und Haft auf Bewährung

Wut und Rachegedanken nach einem Streit mit ihrem Freund trieben eine – leicht verletzte – 31-jährige Frau dazu, ihren sechs Monate alten Hund aus dem Fenster ihrer Neuköllner Wohnung im zweiten Stock zu werfen. Von diesen Motiven war eine Amtsrichterin im Prozess um den Tod des Tieres überzeugt. Gegen die 31-jährige Angestellte eines Sonnenstudios verhängte sie sechs Monate Haft auf Bewährung. Die Frau soll zudem 500 Euro Buße an den Tierschutzbund zahlen. Die englische Bulldogge war ein Geschenk des Mannes gewesen. K.G.

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