NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Streit in der Wohnung

endet mit Messerstichen

Berlin - Mit lebensgefährlichen Stichverletzungen im Oberkörper kam ein junger Mann in der Nacht zu Sonnabend ins Krankenhaus. Ein Zeuge hatte den 22-Jährigen gegen Mitternacht nahe der Kreuzung Fritz-Erler-Allee/Lipschitzallee auf dem Gehweg liegend gefunden und die Feuerwehr alarmiert. Das Opfer wurde notoperiert. Zuvor war es in einer Wohnung in der Fritz-Erler-Allee zu einem Streit zwischen mehreren Personen gekommen, in dessen Verlauf dem Mann die Verletzungen zugefügt wurden. Der 22-Jährige flüchtete aus der Wohnung und brach auf dem Gehweg zusammen. Noch in der Nacht wurde ein 20-jähriger Tatverdächtiger festgenommen. Er und das Opfer sind Deutsche. Der Hintergrund ist unklar. Ha

Drei Zündeleien in Neuköllner Häusern in einer Stunde

Berlin – Brandstifter haben Freitagabend in drei Neuköllner Häusern Feuer gelegt. Gegen 20.30 Uhr und kurz nach 21 Uhr brannten in einem Hausflur in der Ringbahnstraße ein Müllbehälter und in einem weiteren Treppenhaus derselben Straße ein Kinderwagen. Gegen 21.20 Uhr wurde in der Edmundstraße ein im Hausflur abgestellter Rollstuhl angesteckt. Die Flammen wurden jeweils von Bewohnern gelöscht. In den vergangenen Wochen hatte es viele solcher Taten in Neukölln gegeben. Tsp

Unterführung am Bahnhof Spandau

soll schöner werden

Berlin - Neun Fahrspuren, viel Krach und unangenehmes Licht: Seit Jahren beschweren sich Fußgänger über die Unterführung an der Klosterstraße, gleich neben dem Bahnhof Spandau. Der Weg für Fußgänger zwischen den Spandauer Arcaden und der Altstadt soll nun verschönert werden. Das Einkaufszentrum beteiligt sich an den Kosten. „Der Siegerentwurf sieht die Gestaltung der Wände durch hinterleuchtete und schallabsorbierende Felder in unterschiedlichen Größen vor“, heißt es in den Plänen. Auch der Mittelstreifen wird umgestaltet. Die Arbeiten sollen Ende 2014 abgeschlossen sein. Zu sehen ist der Entwurf ab 14. Februar in den Spandauer Arcaden. AG

„Last call TXL“:

Schau über Flughafen Tegel endet

Berlin - 6000 Menschen arbeiten am Flughafen Tegel. Der Airport ist am Limit, trotzdem schätzen ihn viele Berliner. Dem Airport wurde die Ausstellung „Last call TXL– Geschichte eines Flughafens, Geschichte einer Nachbarschaft“ gewidmet, die am 31. Januar endet. Am 29. Januar lädt das Reinickendorfer Heimatmuseum zur Finissage; die Schau in Alt-Hermsdorf ist montags, 9 –13.30 Uhr, und dienstags bis freitags sowie sonntags 9-16 Uhr geöffnet www.heimatmuseum-reinickendorf.de. AG

Anträge gestellt

für mehr als 300 neue Windräder

Potsdam - Windradbetreiber versuchen derzeit massiv, neue Windparks in der Region Havelland-Fläming durchzusetzen. Im Umweltamt liegen 39 Anträge für neue Windfarmen vor, sagte Günter Hälsig, Abteilungsleiter im brandenburgischen Umweltministerium. Im Schnitt wolle jeder der Antragsteller acht Windräder aufstellen, insgesamt sei mit den Anträgen der Bau von 328 Windrädern verbunden. Betroffen seien Bereiche in Teltow, Stahnsdorf, Niemegk und Treuenbrietzen. Tsp

Regionalzüge sollen ab März

wieder in Griebnitzsee halten

Potsdam - Ab März sollen am Bahnhof Griebnitzsee die Regionalzüge wieder halten, die die Bahn entgegen dem gültigen Fahrplan neuerdings durchfahren lässt. Er gehe davon aus, dass dies ab März nach Ende der Bauarbeiten an der Havelbrücke der Fall sei, sagte Brandenburgs Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger (SPD), als er jetzt eine Kleine Anfrage der Potsdamer SPD-Abgeordneten Klara Geywitz zum Chaos auf der im Dezember nach Bauarbeiten wiedereröffneten Strecke zwischen Wannsee und Charlottenburg beantwortete: „Mein Ziel ist es, dass der bestellte Fahrplan ab März wieder gehalten wird.“ Darauf pocht Brandenburg, das gemeinsam mit Berlin die Verbindungen bezahlt. „Am liebsten wäre es mir, wenn die Bahn schon jetzt ihren Fahrplan einhalten würde“, sagte Geywitz. „Aber wenn es ab März geschieht, ist es ein Hoffnungsschimmer für alle Pendler.“ Der ohne Vorankündigung gestrichene Griebnitzsee-Halt für Regionalzüge vom Campus Golm nach Berlin hat viele verärgert. Besonders Studenten des Plattner-Instituts und der Babelsberger Jura-Fakultät der Uni Potsdam hat dies getroffen. Zum Gesamtsituation sagte Vogelsänger, hunderttausende Pendler hätten sehnsüchtig darauf gewartet, dass ab Dezember Normalität einkehrt. „Die Bahn hat die Erwartungen in keiner Weise erfüllt.“thm

» Mehr lesen? Jetzt kostenfrei E-Paper testen!

0 Kommentare

Neuester Kommentar