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Potsdam (I): Bill Gates

kommt heute zu Besuch



Potsdam - Einer der reichsten Männer der Welt besucht Potsdam: Microsoft-Gründer Bill Gates wird am heutigen Montag im Inselhotel auf Hermannswerder erwartet. Er ist zur Jahresauftaktklausur des SPD-Bundesparteivorstandes eingeladen. Dort wird er mit Kanzlerkandidat Peer Steinbrück und Parteichef Sigmar Gabriel sprechen. Übernachten wird der Unternehmer aber nicht in Potsdam. Für das Treffen gilt die höchste Sicherheitsstufe. Das Inselhotel wird abgeschirmt sein. Zu Potsdam besitzt Gates Beziehungen: So ist er mit dem SAP-Gründer Hasso Plattner befreundet, der als wichtigster Potsdam-Mäzen gilt. „Ich kenne Hasso seit mehr als drei Jahrzehnten und bin immer wieder beeindruckt von seinen Kenntnissen, seiner Energie und seinen Visionen“, hatte Gates mal gesagt.HK



Potsdam (II): Die Stadt wächst

und wächst und wächst …

Potsdam - Die Stadt wird immer größer. Laut dem Statistikamt der Stadt wohnten Ende Dezember genau 159 067 Personen in der Stadt – 1706 mehr als vor einem Jahr. Damit hat sich das Wachstum der Bevölkerung in der Landeshauptstadt aber ein wenig abgeschwächt: Von Ende 2010 bis Ende 2011 stieg die Einwohnerzahl noch um 2022 – nach dem Rekordjahr 2010 mit 2237 zusätzlichen Potsdamern. Im vergangenen Jahr lag die Zahl der Geburten laut den Statistikern kontinuierlich höher als die Zahl der Verstorbenen – und auch die Zahl der Zuzüge übertraf stets die Zahl derjenigen, die Potsdam den Rücken kehrten. Allein in den letzten drei Monaten 2012 zog es 2577 Personen nach Potsdam – 1935 verließen die Stadt. Angesichts des Wachstums werden in Potsdam aber bekanntlich die Wohnungen knapp und die Mieten sowie die Grundstückspreise für Neubauten teurer. Die Potsdamer Politik diskutiert über Gegenmaßnahmen. HK

Potsdam (III): Stadt zahlt jetzt

dreimal mehr GEZ-Gebühren

Potsdam - Der neue Rundfunkbeitrag wird für Potsdam teuer: Die Stadtverwaltung muss künftig dreimal so hohe Gebühren für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zahlen. Das bestätigte Stadtsprecher Markus Klier. Bisher zahle die Stadtverwaltung im Jahr bereits 3896 Euro GEZ-Gebühren. Ab diesem Jahr müsste die Stadt jährlich 12 500 Euro überweisen. Denn ab jetzt erfolge die Abrechnung nach der Zahl der Betriebsstätten und der Anzahl der dort beschäftigten Mitarbeiter. Die Schulen und die Feuerwehr würden weiter nach günstigeren Reglungen berechnet. Dennoch habe die GEZ-Gebührenreform „negative finanzielle Auswirkungen für Potsdam“, kritisierte Klier. Bundesweit sorgt der neue Rundfunkbeitrag („GEZ 2013“) bei Kommunen für Kritik. Der Deutsche Städtetag und der Städte- und Gemeindebund erklärten zuletzt, die kommunalen Haushalte würden „überproportional“ belastet: „Dieses Geld fehlt den Kommunen bei anderen Aufgaben.“ Auch aus der Wirtschaft gibt es Proteste. Das Drogerieunternehmen Rossmann hatte ausgerechnet, ab jetzt 200 000 Euro statt wie bisher 40 000 Euro pro Jahr zu entrichten, und hat deswegen Klage beim Bayerischen Verfassungsgerichtshof eingereicht. HK

Potsdam (IV): Frau bricht

auf zugefrorenem See ein

Potsdam - Feuerwehrleute haben eine Frau und ihren Hund am Sonnabend aus dem Großen Zernsee bei Golm gerettet. Die 61-Jährige war am Nachmittag auf dem zugefrorenen See in das Eis eingebrochen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Ebenfalls am Sonnabendnachmittag meldeten sich besorgte Spaziergänger bei der Polizei und berichteten, dass Kinder auf dem Eis in der Neustädter Havelbucht spielten. Als Beamte eintrafen, um sie zu warnen, waren die Kinder aber schon wieder von der Eisfläche verschwunden. Die Behörden warnten erneut davor, Eisflächen zu betreten. Auch angesichts des einsetzenden Tauwetters seien diese nicht tragfähig. Ha

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