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Mit Feuer und Böller gespielt:

Kinder beinahe schwer verletzt



Berlin - Zwei neun und zwölf Jahre alte Jungen haben am Montag in einem Keller in der Gropiusstadt in Neukölln offenbar mit Feuer gespielt und sind nur knapp den Flammen entkommen. Sie haben am Theodor-Loos-Weg einen Böller angezündet, ihn in einen Kellerverschlag gelegt und mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen. Blitzschnell standen Gegenstände in Flammen. Ein Anwohner sah den Qualm und rief die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte löschten den Brand, bei dem auch die Versorgungsleitungen für Strom und Wasser beschädigt wurden. Dies führte dazu, dass es in dem Wohnhaus kein Licht und Wasser mehr gab. Die mutmaßlichen Brandstifter wurden ihren Eltern übergeben, die Jacken der Kinder für die Spurensuche beschlagnahmt. tabu

Prozess: Betrüger bekamen Tipps

von Bankmitarbeitern

Eine Betrügerbande wurde von vermutlich zwei Mitarbeitern einer Bank mit Daten von Kunden versorgt, deren Konten mit gefälschten Papieren geplündert wurden. Ein 31-jähriger Mann gab vor Gericht zu, dass er „Läufer“ der Gruppierung war. Der zuletzt arbeitslose Fahrzeugbauer aus Steglitz hatte insgesamt 80 000 Euro abgehoben. Als Lohn erhielt er bis zu 25 Prozent der jeweiligen Summe. Er war im September in einer Schöneberger Filiale ertappt worden. Im Ermittlungsverfahren hatte er Namen von Komplizen genannt. Die Aufklärungshilfe wurde vom Gericht als erheblich strafmildernd gewertet. Die Bande soll bundesweit einen Schaden von insgesamt rund 750 000 Euro verursacht haben. K.G.

Überschwemmung im U-Bahnhof

durch marodes Rohr verursacht

Ein marodes Wasserrohr, dem der Frost den Rest gegeben hatte, war nach Angaben der BVG wohl die Ursache für die Überschwemmung des U-Bahnhofs Nollendorfplatz am vorigen Donnerstag. Rund 30 000 Liter waren aus der Vorhalle über die Treppen zu den unteren Bahnsteigen geströmt und hatten vor allem Anlagen in den Technikräumen beschädigt. Um feststellen zu können, ob der Boden unterspült ist, muss dieser an einigen Stellen aufgebrochen werden. Die Arbeiten sollen noch bis kommende Woche dauern. Nach dem Wassereinbruch war der Verkehr auf der U1, U 3 und U 4 mehrere Stunden eingestellt worden, die Züge der U 2 passierten die Station auf der Hochbahn ohne Halt. kt

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